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Beyond Burger- fleischlose Patties vegan
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Beyond Burger- fleischlose Patties vegan

2,49€4,99€-50%
99
eingestellt am 3. Dez 2019Lokal verfügbar Wien

Dieser Deal ist leider abgelaufen. Hier sind ein paar andere Optionen für Dich:

So mein erster Deal, steinigt mich bitte nicht bei irgendeinem Fehler. Gerade im Hofer in der Gudrunstraße gespotted, mir persönlich sagen sie als Burger und Fleischliebhaber nicht so ganz zu, aber mag ja für den einen oder anderen hilfreich, und schmackhaft sein.
Zusätzliche Info
Achtung: Enhält Erdöl
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Zum Erdöl:

In diversen Produkten wurden Mineralölrückstände gefunden. Ja, das klingt erst mal übel, man fragt sich spontan, warum in aller Welt diese Firmen Essen aus Mineralöl herstellen. Auflösung: Tun sie nicht, diese Stoffe migrieren meist aus den Verpackungen in die Lebensmittel, z.B. wenn diese aus Recyclingkarton hergestellt oder mit Farben auf Mineralölbasis bedruckt sind. Es kann auch sein, dass beim Produktionsprozess winzige Mengen Schmiermittel in die Masse gelangen, moderne Labore finden auch so was. Das Ganze hat also nichts damit zu tun, ob etwas vegan ist oder nicht, das Problem kann bei allen verpackten Lebensmitteln auftreten und „mit Mineralöl verunreinigt“ kann ganz konkret wenige Milligramm Kohlenwasserstoffe pro Tonne Lebensmittel bedeuten.

Hinzu kommt: Die Messung erfolgt chromatographisch, das ist deutlich komplexer als einfach ein Thermometer abzulesen, die Messunsicherheit kann typischerweise bei 50 Prozent liegen. Das Messergebnis ist zudem anhängig von der Oberflächenbeschaffenheit des Lebensmittels und von der Dauer, die das Lebensmittel der Verpackung ausgesetzt war. Eine Packung Beyond Meat, die bereits sechs Wochen in einem Frachtschiff gelegen hat, könnte also schon allein deshalb höhere Werte aufweisen als ein vergleichsweise frisches Produkt aus Europa.

Untersucht wird in diesem Rahmen üblicherweise, ob Lebensmittel sogenannte MOSH- oder MOAH-Verbindungen enthalten – was nicht bedeutet, dass die sich vor der Bühne von Metalkonzerten herumschubsen(Vorsicht, Video ist etwas laut). Das kann tatsächlich schon mal zu einer blutenden Nase führen, im Gegensatz dazu konnte für die MOSH-Moleküle bislang kein konkretes Risiko nachgewiesen werden. Ja, ich habe auch ein besseres Gefühl, wenn meine Lebensmittel zu 100 Prozent frei von Mineralöl sind, aber in meinen Augen eignet sich das kaum als hartes Kriterium für einen Produkttest: Die Messungen mit exakt dem gleichen Produkt können ein paar Wochen später zu komplett anderen Ergebnissen führen, zudem gibt es keine Grenzwerte und damit keine sinnvoll definierbare Toxizität, was es ziemlich willkürlich macht.

Bei den MOAH-Verbindungen kann hingegen nicht ausgeschlossen werden, ob sie karzinogen wirken. Vielleicht erinnert Ihr Euch, im Jahr 2015 ging die Frage durch die Presse, ob die Schokolade in Adventskalendern krebserregend sei, weil darin ebenfalls Mineralölspuren gefunden wurden. Eine berechtigte Frage, die eben aufgrund besagter MOAH-Bestandteile diskutiert wurde. In den Burgerpattys wurde aber kein MOAH gefunden, sondern nur die MOSH-Metalmoleküle.



ÖKO-TEST begründet seine recht strengen Bewertungsregeln damit, dass einige der getesteten Produkte gar nicht mit Mineralöl belastet seien und eine saubere Produktion offenbar möglich ist. Das ist erstens ziemlich ungenau, denn auch eine ganz „saubere“ Produktion kann ja aufgrund der Verpackungen zu einem belasteten Produkt führen und zweitens setzt es irgendwie auch seltsame Prioritäten: Man kann diese Belastung zum Beispiel gut verhindern, indem man zusätzlich Innenverpackungen aus Aluminium oder PET verwendet. Ein solches Produkt bekäme von der ÖKO-TEST ein super Testergebnis verliehen, obwohl das toxikologisch eigentlich eher irrelevant ist, wäre aber dafür energieintensiver hergestellt und ist schlecht zu recyceln. Oder kurz: Unökologischer.
3426003-asR4y.jpg
ma_ge_fi03/12/2019 20:00

Burger ist nur mit Fleisch gut


Geh mal ins Swing Kitchen und werde eines besseren belehrt!
lukas.dick03/12/2019 18:09

Warum müssen Vegane Burger eigentlich eine Konsistenz und schmecken wie …Warum müssen Vegane Burger eigentlich eine Konsistenz und schmecken wie Fleisch. Macht doch eigentlich gar keinen Sinn Wo werden die eigentlich hergestellt?


Weil es dann gar keinen Grund mehr gibt die Vernichtung von Kalorien, Ressourcen und Tieren finanziell zu fördern.

USA. Nicht aus dem Regenwald wo das Tierfutter her kommt.
Bauen aber gerade eine Produktionsstätte in der EU.
Bearbeitet von: "Genesis4000" 3. Dez 2019
99 Kommentare
Das Erdöl wäre halb so wild, das pflanzliche Maschinenöl das eine hauptzutat ist finde ich bedenklicher. Dann lieber echtes Fleisch, ist sogar günstiger als diese 50% Aktion. Man merkt den Mist wird man nimmer los und der Aktienkurs sinkt mit der Nachfrage.
3427928-wCdqW.jpg
In 1230 Wien noch Vollpreis obwohl gestern abgelaufen.
Genesis400005/12/2019 19:18

[Bild] In 1230 Wien noch Vollpreis obwohl gestern abgelaufen.



22€/Kilo? Kopfschütteln!
richkuewe04/12/2019 12:03

Ausser ethischen oder moralischen Gründen gibt es keinen gesundheitlichen …Ausser ethischen oder moralischen Gründen gibt es keinen gesundheitlichen Vorteil einer veganen Ernährung gegenüber einer „gesunden“ Ernährung mit Fleisch und tierischen Produkten.Die bessere Gesundheit bei Veganer kommt nicht vom Verzicht auf Fleisch, sondern weil sie deutlich mehr Obst und Gemüse essen. Im empfehle dir Examine oder Pubmed und nicht solche Klatschblätter.



Alter, geht ja auf keine Kuhhaut was für einen Scheiß du von dir gibst. Welche abenteuerliche Schrottstudie hast du dir denn auf Pubmed durchgelesen, die dem überwältigenden Berg an Evidenz gegenübersteht?
appu77705/12/2019 23:37

Alter, geht ja auf keine Kuhhaut was für einen Scheiß du von dir gibst. W …Alter, geht ja auf keine Kuhhaut was für einen Scheiß du von dir gibst. Welche abenteuerliche Schrottstudie hast du dir denn auf Pubmed durchgelesen, die dem überwältigenden Berg an Evidenz gegenübersteht?


Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine Ernährung welche Fleisch inkludiert nicht automatisch per se ungesund ist. Der ungesunde Faktor liegt hier mehr im Umgang der industriellen Fertigung mit Lebensmitteln im allgemeinen sowie einer zu einseitigen und unausgewogenen Ernährung, egal in welchem Bereich.

Leider kommen heute Lebensmittel auch bewusst oder zwangsläufig mit allen möglichen Gefahrstoffen in Kontakt, egal ob Äpfel, Reis, Fleisch oder was wir auch immer im Supermarkt kaufen oder auch im Zweifel selbst im Garten anbauen. Gesund ist also nicht alleine eine Frage der Nährstoffzusammensetzung.

Die Wissenschaft ist sich hier ja auch noch nicht einig, da es noch zu wenig entsprechende aussagekräftige Studien gibt, ich glaube nur alles was einseitig ist, führt zu Mangelerscheinungen, genauso wie belastete oder für den Körper schädliche Lebensmittel reduziert oder soweit möglich ganz weggelassen werden sollten.

Vegan ist gesund und Fleischkonsum ist ungeesund ist für mich also genauso falsch wie Fleischkonsum ist gesund und vegan ist ungesund.
appu77705/12/2019 23:37

Alter, geht ja auf keine Kuhhaut was für einen Scheiß du von dir gibst. W …Alter, geht ja auf keine Kuhhaut was für einen Scheiß du von dir gibst. Welche abenteuerliche Schrottstudie hast du dir denn auf Pubmed durchgelesen, die dem überwältigenden Berg an Evidenz gegenübersteht?


Wie primitiv kann man eigentlich sein? Geh erstmal was lernen du Affe.
Preisjäger106/12/2019 08:17

Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine …Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine Ernährung welche Fleisch inkludiert nicht automatisch per se ungesund ist. Der ungesunde Faktor liegt hier mehr im Umgang der industriellen Fertigung mit Lebensmitteln im allgemeinen sowie einer zu einseitigen und unausgewogenen Ernährung, egal in welchem Bereich.Leider kommen heute Lebensmittel auch bewusst oder zwangsläufig mit allen möglichen Gefahrstoffen in Kontakt, egal ob Äpfel, Reis, Fleisch oder was wir auch immer im Supermarkt kaufen oder auch im Zweifel selbst im Garten anbauen. Gesund ist also nicht alleine eine Frage der Nährstoffzusammensetzung.Die Wissenschaft ist sich hier ja auch noch nicht einig, da es noch zu wenig entsprechende aussagekräftige Studien gibt, ich glaube nur alles was einseitig ist, führt zu Mangelerscheinungen, genauso wie belastete oder für den Körper schädliche Lebensmittel reduziert oder soweit möglich ganz weggelassen werden sollten. Vegan ist gesund und Fleischkonsum ist ungeesund ist für mich also genauso falsch wie Fleischkonsum ist gesund und vegan ist ungesund.


"Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine Ernährung welche Fleisch inkludiert nicht automatisch per se ungesund ist." ist eine wirklich unehrliche Behauptung. Einerseits hast du recht, denn auch sich nur von Kokosmilch und Motoröl zu ernähren ist vegan.
Das meint aber im alltäglichen Sprachgebrauch kein Mensch, wenn er von einer veganen, pflanzenbasierten Ernährung spricht. Die ist nämlich sehr wohl gesünder. Fleisch ist ungesund, dazu ist die Datenlage eindeutig.

Das Rausreden auf "industriell", "Gefahrenstoffe" und so weiter ist doch nur ein roter Hering. Selbst die WHO hat schon erkannt, dass Fleisch in Kategorie 1 bzw. 2 krebserregender Stoffe einzuordnen ist. Die Mechanismen dazu sind auch in deinem gestreichelten Bio-Fleisch, das irgendwo "lokal" aufgezogen und getötet wird zu finden, dazu braucht es keine Fantasie mit irgendwelchen industriellen Gefahrenstoffen, die auf Gammelfleischrinder in Bangladesh herunterregnen.

@richkuewe Na, wo ist nun deine Evidenz? Existiert wohl nicht.
appu77706/12/2019 12:22

"Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine …"Vegan ist nicht automatisch gesund oder gesünder, genauso wie eine Ernährung welche Fleisch inkludiert nicht automatisch per se ungesund ist." ist eine wirklich unehrliche Behauptung. Einerseits hast du recht, denn auch sich nur von Kokosmilch und Motoröl zu ernähren ist vegan.Das meint aber im alltäglichen Sprachgebrauch kein Mensch, wenn er von einer veganen, pflanzenbasierten Ernährung spricht. Die ist nämlich sehr wohl gesünder. Fleisch ist ungesund, dazu ist die Datenlage eindeutig.Das Rausreden auf "industriell", "Gefahrenstoffe" und so weiter ist doch nur ein roter Hering. Selbst die WHO hat schon erkannt, dass Fleisch in Kategorie 1 bzw. 2 krebserregender Stoffe einzuordnen ist. Die Mechanismen dazu sind auch in deinem gestreichelten Bio-Fleisch, das irgendwo "lokal" aufgezogen und getötet wird zu finden, dazu braucht es keine Fantasie mit irgendwelchen industriellen Gefahrenstoffen, die auf Gammelfleischrinder in Bangladesh [email protected] Na, wo ist nun deine Evidenz? Existiert wohl nicht.


Es muss jeder für sich einen Kompromiss in der Ernährung finden, bzw. seinen eigenen Weg gehen und ich diskutiere auch gerne darüber, allerdings frage ich mich wieso Menschen welche sich "grün und tierfreundlich" oder ähnliches an die Fahnen heften, sehr oft nur unterschwellig, unterstellerisch oder oder gar aggresiv Ihre Meinung vertreten können ...
Preisjäger106/12/2019 13:03

Es muss jeder für sich einen Kompromiss in der Ernährung finden, bzw. s …Es muss jeder für sich einen Kompromiss in der Ernährung finden, bzw. seinen eigenen Weg gehen und ich diskutiere auch gerne darüber, allerdings frage ich mich wieso Menschen welche sich "grün und tierfreundlich" oder ähnliches an die Fahnen heften, sehr oft nur unterschwellig, unterstellerisch oder oder gar aggresiv Ihre Meinung vertreten können ...


"Es muss jeder seinen eigenen Weg gehen" ist ein Strohmann-"Argument". Beim Thema Rauchen würdest du das auch nicht sagen, oder? Die Evidenz ist überwältigend, Rauchen verursacht Krebs. "Es muss jeder für sich einen Kompromiss finden" ist dann nichts weiter als eine überflüssige Floskel, die mit der Diskussion nichts zu tun hat.

Ich verstehe übrigens nicht, wie du nicht verstehen kannst, dass tierfreundliche Menschen auch angeregt diskutieren können. Wir sind nicht alle friedliebene Hippies, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, bloß nie jemanden zu erzürnen.

Ich sehe das ganz anders: Es findet täglich ein Massenmord an Tieren statt, völlig sinnlos, und wenn ich darauf hinweise, dass diesen Tieren ein Unrecht passiert, gegen das sie sich nicht wehren können, beklagen sich Fleischesser, dass Veganer in Diskussionen (die mit mündigen Menschen stattfindet, also solchen, die sich in der Diskussion sowohl argumentativ behaupten könnten als auch die Diskussion einfach zu verlassen; ein starker Kontrast also zu ausgebeuteten Tieren) zu aggressiv die Wahrheit kundtun.
appu77706/12/2019 12:22

"[email protected] Na, wo ist nun deine Evidenz? Existiert wohl nicht.


Das Problem aller Studien die Fleischkonsum mit einer höheren Sterblichkeitsrate, bzw. einem höheren Risiko eine bestimmte Krankheit zu bekommen, korrelieren ist, dass sie folgende Punkte nicht beachten:
Der durchschnittliche Veganer oder Vegetarier isst in der Regel deutlich gesundheitsbewusster (alleine schon weil er sich mit seiner Ernährung beschäftigt) als der durchschnittliche Allesfresser. Der Allesfresser: raucht mehr, trinkt mehr Alkohol, konsumiert mehr Kalorien, macht weniger Sport, bewegt sich weniger, konsumiert weniger Mikronährstoffe und Ballaststoffe… uvm.

Das Problem ist das dann zB. die Medien oder Lemminge wie du aus den Resultaten dieser Studien, die übrigens auch nur Beobachtungsstudien sind und keine Experimente, sowas schreiben wie „100g rotes Fleisch erhöht dein Darmkrebsrisiko um 14 %“. Dabei handelt es sich aber um das RELATIVE und nicht das absolute Risiko. Und wenn man diese dann mal WIRKLICH ausrechnet, sind diese Unterschiede verschwindend gering.

Anhand eines Beispiels- Chan et al. 2011:
Für jede 100g rotes Fleisch/Tag steigt dein relatives Risiko für Darmkrebs um 14% also 1,14.
Lebenszeit-Risiko im Alter von 50 an Darmkrebs zu erkranken ist 1,8% also 0,018.
Totales relatives Risiko im Alter von 50 an Darmkrebs zu erkranken bei 100g Konsum von rotem Fleisch/Tag: 0,0018 x 1,14 = 0,021 = 2,1%. Also Anstieg von 1,8% auf 2,1%

Das ist das relative Risiko was am Ende übrig bleibt ABER es ist immer noch nur eine Beobachtungsstudie und nur eine Korrelation UND es ist nahezu UNMÖGLICH alle Dinge die potenziell einen Effekt auf deine Gesundheit haben dort mit einzuberechnen zB. Schlaf, Stress, Bewegung, Aussetzung von Sonne usw. werden dort eben NICHT beachtet.

Fazit: Wenn man jetzt überlegt wie klein das relative Risiko wirklich ist, das es eben bestimmte Gesundheitsvariablen gibt die nicht in die Statistik miteinbezogen wurden und dass es eben auch nur einen Beobachtungsstudie ist, ist das ganze aufs Individuum gesehen ..richtig… ziemlich willkürlich.

Menschen wie dir ist es zu verdanken das sich mehr GEGEN Veganismus stellen. Gibst bei jedem Fleischdeal deinen unnötigen Kommentar ab und bist hauptsächlich auf Konfrontion aus. Du bist unfähig sachlich über solche Themen zu diskutieren und wie man sieht hast du auch fachlich absolut keine Ahnung wovon du spricht. (siehe Dunning Kruger Effekt)
The good thing about science is that it's true whether or not you believe in it.

Schönes Wochenende.
richkuewe06/12/2019 13:55

Menschen wie dir ist es zu verdanken das sich mehr GEGEN Veganismus …Menschen wie dir ist es zu verdanken das sich mehr GEGEN Veganismus stellen.


Ich frag mich wieso dieses Argument immer wieder kommt. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, wenn ein Fleischesser blöd ist, dieser andere Menschen zum Veganismus treibt. Dem ist ja nicht so. Beim Veganismus geht es allerdings darum etwas nicht mehr zu unterstützen was man nicht gut findet. Dabei ist es ziemlich egal wie cool oder uncool andere sind die das ebenso sehen.

Habe auch noch nie gehört, dass jemand keinen Ford kauft, weil es blöde Ford Fahrer gibt.
Oder das man zum Ski Fahrer wird, weil es blöde Snowboardfahrer gibt.
Bearbeitet von: "Genesis4000" 6. Dez 2019
richkuewe06/12/2019 13:55

Das Problem aller Studien die Fleischkonsum mit einer höheren …Das Problem aller Studien die Fleischkonsum mit einer höheren Sterblichkeitsrate, bzw. einem höheren Risiko eine bestimmte Krankheit zu bekommen, korrelieren ist, dass sie folgende Punkte nicht beachten:Der durchschnittliche Veganer oder Vegetarier isst in der Regel deutlich gesundheitsbewusster (alleine schon weil er sich mit seiner Ernährung beschäftigt) als der durchschnittliche Allesfresser. Der Allesfresser: raucht mehr, trinkt mehr Alkohol, konsumiert mehr Kalorien, macht weniger Sport, bewegt sich weniger, konsumiert weniger Mikronährstoffe und Ballaststoffe… uvm.Das Problem ist das dann zB. die Medien oder Lemminge wie du aus den Resultaten dieser Studien, die übrigens auch nur Beobachtungsstudien sind und keine Experimente, sowas schreiben wie „100g rotes Fleisch erhöht dein Darmkrebsrisiko um 14 %“. Dabei handelt es sich aber um das RELATIVE und nicht das absolute Risiko. Und wenn man diese dann mal WIRKLICH ausrechnet, sind diese Unterschiede verschwindend gering.Anhand eines Beispiels- Chan et al. 2011:Für jede 100g rotes Fleisch/Tag steigt dein relatives Risiko für Darmkrebs um 14% also 1,14.Lebenszeit-Risiko im Alter von 50 an Darmkrebs zu erkranken ist 1,8% also 0,018.Totales relatives Risiko im Alter von 50 an Darmkrebs zu erkranken bei 100g Konsum von rotem Fleisch/Tag: 0,0018 x 1,14 = 0,021 = 2,1%. Also Anstieg von 1,8% auf 2,1%Das ist das relative Risiko was am Ende übrig bleibt ABER es ist immer noch nur eine Beobachtungsstudie und nur eine Korrelation UND es ist nahezu UNMÖGLICH alle Dinge die potenziell einen Effekt auf deine Gesundheit haben dort mit einzuberechnen zB. Schlaf, Stress, Bewegung, Aussetzung von Sonne usw. werden dort eben NICHT beachtet.Fazit: Wenn man jetzt überlegt wie klein das relative Risiko wirklich ist, das es eben bestimmte Gesundheitsvariablen gibt die nicht in die Statistik miteinbezogen wurden und dass es eben auch nur einen Beobachtungsstudie ist, ist das ganze aufs Individuum gesehen ..richtig… ziemlich willkürlich.Menschen wie dir ist es zu verdanken das sich mehr GEGEN Veganismus stellen. Gibst bei jedem Fleischdeal deinen unnötigen Kommentar ab und bist hauptsächlich auf Konfrontion aus. Du bist unfähig sachlich über solche Themen zu diskutieren und wie man sieht hast du auch fachlich absolut keine Ahnung wovon du spricht. (siehe Dunning Kruger Effekt)The good thing about science is that it's true whether or not you believe in it.Schönes Wochenende.


"Du bist unfähig sachlich über solche Themen zu diskutieren und wie man sieht hast du auch fachlich absolut keine Ahnung wovon du spricht."
Dir ist ja noch nicht mal bewusst, dass man für Lifestylefaktoren kontrolliert, also bitte wer ist hier unfähig über die Studienlage zu diskutieren?

"es ist nahezu UNMÖGLICH alle Dinge die potenziell einen Effekt auf deine Gesundheit haben dort mit einzuberechnen zB. Schlaf, Stress, Bewegung, Aussetzung von Sonne usw. werden dort eben NICHT beachtet"
Appeal to Futility Fallacy. Du implizierst, dass die überwältigende Evidenz mit Ergebnissen die gegen Fleisch und für eine pflanzenbasierte Ernährung sprechen stets eigentlich durch bequeme Effekte zu erklären sind, die natürlich nie gemessen werden. Dieses wilde Daherspekulieren, das bei dir nur deshalb passiert, dass du die Position, die dir lieb ist, unterstützen kannst, ist unwissenschaftlich.

Auch mit dem Rest deines Beitrags versuchst du die Realität so zu interpretieren, dass sie dir passt. Immerhin gibst du mit deinem Zitat der Chan-Studie ja zu (nehme ich an), dass Fleisch nicht gesund ist. Das Rausreden auf das ach so kleine relative Risiko ist aber ein Beispiel des kreativen Umgangs mit Daten. Du beziehst dich auf das "Lebenszeit-Risiko im alter von 50 an Darmkrebs zu erkranken". Also erstmal ist das ein Widerspruch: Lebenszeit-Risiko / IM Alter von 50. Ich nehme mal an, du meinst das kumulative Risiko bis zum 50. Lebensjahr zu erkranken? Wenn ja: Das wäre eine lächerlich zu deinen Gunsten verdrehte Zahl. Darmkrebs entwickelt sich erst ab dem 50. Lebensjahr so richtig, viel besser wäre es doch das tatsächliche Lebenszeit-Risiko herzunehmen. Das beträgt etwa 5%, also mehr als das doppelte der Zahl, die du dir ausgesucht hast.
Das absolute Risiko durch unnötigen Fleischkonsum steigt dann ebenso um mehr als das Doppelte.
Bei 5% Lebenszeitrisiko ist ein Anstieg von 14% also eine absolute Risikoanstieg von 0,7% auf die gesamte Bevölkerung gerechnet. Ich finde das schon massv, von 5% auf 5,7%. Das ist ja nicht nur ein abstraktes Risiko, sondern geht in Erkrankunsfällen auch mit einer dramatischen Mortalitätsrate und damit reduzierter Lebenszeit einher. Und das ist nur eine durch Fleischkonsum begünstigte Erkrankung. Möchtest du das relativieren-des-relativen-Risikos-Spiel auch mit Diabetes spielen?

Besonders unehrlich auch dein Fazit. Du schreibst
"Wenn man jetzt überlegt wie klein das relative Risiko wirklich ist, das es eben bestimmte Gesundheitsvariablen gibt die nicht in die Statistik miteinbezogen wurden"
und rechnest jetzt einfach bequem all die Variablen, die du dir vorher ausgedacht und als möglichen Benefit für lebensstil-optimierte Veganer in den Raum geworfen hast, einfach in deine abschließende Bewertung der gesamten Thematik mit ein und behandelst deine Spekulationen quasi als Evidenz (du implizierst, man könnte deine noch-nicht-Daten-gewordenen Spekulationen "in die Statistik miteinbeziehen").

Du bist also ordendlich biased, drehst dir alles wie es dir gerade passt, relativierst Risikoanstiege, und wozu das alles? Damit du weiterhin 100g deines krebserregenden Bio-Fleisches das sicher irgendwo lokal produziert wurde in dich hineinstopfen kannst, anstatt es einfach mit leidfreien und als gesund erwiesenen gesunden Lebensmitteln zu ersetzen.
Die, die Fleisch essen wollen und den Geschmack mögen, wird man auch mit 10 Harvard-Studien nicht davon abbringen. Und ein aggressives Auftreten trägt selten zu der eigenen Glaubwürdigkeit bei, unabhängig davon, welche Meinung man vertritt.

Was mich anbelangt, interessiert mich der plakativ formulierte Marketingsprech von "Massenmord an Tieren" nicht im geringsten. Die, die sich für das Thema interessieren und eine heilige Inquisition und Hexenjagd auf Fleischesser betreiben wollen, sollen sich ihre Zeit damit vertreiben. Während sich manche ums Wohl von Nutztieren sorgen und sich hier moralisch allen anderen überlegen fühlen dürfen, fühle ich mich den Problemen der Menschen verpflichtet. Armut, Obdachlosigkeit, Prekariate in Jobs, Bildungschancen, soziale Absicherung und Aufstiegschancen, saubere Energie, Verschmutzung der Weltmeere, Ozon, Menschenrechte, Kinderarbeit, Pressefreiheit usw. Hier gibt es genug Dinge, die unser Augenmerk braucht, bevor ich auch nur einen Finger krumm mache und mich für das Tierwohl interessiere.

Aber jeder hat seine eigene Prioritäten. Als Spezies der Gattung Mensch fühle ich mich dem Menschen verpflichtet. Vielleicht sollte so mancher eine Umwandlung in ein Tier ihrer Wahl in Betracht ziehen, wenn sie Tierwohl über alles stellen und sich Tieren verbundener fühlen als Menschen. Geschlechtsumwandlungen sind ja heutzutage auch problemlos möglich.
_poolparty_06/12/2019 16:08

fühle ich mich den Problemen der Menschen verpflichtet.



Du brauchst doch gar nichts aktiv zu tun. Einfach keine tierischen Produkte mehr kaufen. zB. statt der Packung Milch einfach paar cm weiter nach Links greifen und eine der unzähligen pflanzlichen Kuhmilchalternativen deiner Wahl wählen.

Dir muss dabei gar nicht das Wohl der Tiere am Herzen liegen. Hier geht es sehr wohl um Probleme des Menschen. Hier ein paar Stichworte (falls du nähere Details willst, einfach nachfragen):
Fleisch ist das Co2 schädlichste Lebensmittel
Rodungen von Wäldern
Trockenlegung von Feuchtgebieten
Co2 Speicherung
Eisberge schmelzen / steigernder Meeresspiegel
Artensterben
Vermehrter Einsatz von Pestiziden
Bienensterben
Zuviel Düngemittel
Wasserverschmutzung
Nitratbelastung
Trinkwasserverbrauch
Böden werden zu Dreck gemacht
Böden brauchen sehr lange um sich zu erholen
Energieverbrauch
Enormer Flächenverbrauch für Äcker
usw..
Bearbeitet von: "Genesis4000" 6. Dez 2019
appu77706/12/2019 13:19

"Es muss jeder seinen eigenen Weg gehen" ist ein Strohmann-"Argument". …"Es muss jeder seinen eigenen Weg gehen" ist ein Strohmann-"Argument". Beim Thema Rauchen würdest du das auch nicht sagen, oder? Die Evidenz ist überwältigend, Rauchen verursacht Krebs. "Es muss jeder für sich einen Kompromiss finden" ist dann nichts weiter als eine überflüssige Floskel, die mit der Diskussion nichts zu tun hat.Ich verstehe übrigens nicht, wie du nicht verstehen kannst, dass tierfreundliche Menschen auch angeregt diskutieren können. Wir sind nicht alle friedliebene Hippies, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, bloß nie jemanden zu erzürnen.Ich sehe das ganz anders: Es findet täglich ein Massenmord an Tieren statt, völlig sinnlos, und wenn ich darauf hinweise, dass diesen Tieren ein Unrecht passiert, gegen das sie sich nicht wehren können, beklagen sich Fleischesser, dass Veganer in Diskussionen (die mit mündigen Menschen stattfindet, also solchen, die sich in der Diskussion sowohl argumentativ behaupten könnten als auch die Diskussion einfach zu verlassen; ein starker Kontrast also zu ausgebeuteten Tieren) zu aggressiv die Wahrheit kundtun.



Wir sind ja jetzt schon lange am Thema des Deals genauso wie auch an einer wirklich sachlichen Diskussion vorbei, an dem Punkt wo Fleischliebhaber -wenn ich das so nennen darf- Feinde von Nutztieren und Feindbilder von (zumindest einigen) Veganern sind.

Um bei diesem Deal zu bleiben:
Ich weiß nicht wieso es besser sein soll ein Lebensmittel, was seine Aufgabe darin sieht ähnlich wie Fleisch auszusehen und zu schmecken aus Amerika "einzufliegen", welches hauptsächlich aus Erbsenprotein und Pflanzenöl besteht, als regionale Produkte von heimischen regelmäßig kontrollieren Bauernhöfen zu beziehen.

Wir haben übrigens beide leider eine andere Auffassung von einer angeregten sachlichen Diskussion.
Schönes WE.
Preisjäger106/12/2019 17:02

Wir sind ja jetzt schon lange am Thema des Deals genauso wie auch an einer …Wir sind ja jetzt schon lange am Thema des Deals genauso wie auch an einer wirklich sachlichen Diskussion vorbei, an dem Punkt wo Fleischliebhaber -wenn ich das so nennen darf- Feinde von Nutztieren und Feindbilder von (zumindest einigen) Veganern sind. Um bei diesem Deal zu bleiben:Ich weiß nicht wieso es besser sein soll ein Lebensmittel, was seine Aufgabe darin sieht ähnlich wie Fleisch auszusehen und zu schmecken aus Amerika "einzufliegen", welches hauptsächlich aus Erbsenprotein und Pflanzenöl besteht, als regionale Produkte von heimischen regelmäßig kontrollieren Bauernhöfen zu beziehen. Wir haben übrigens beide leider eine andere Auffassung von einer angeregten sachlichen Diskussion. Schönes WE.


Wel dafür keine Tiere sterben müssen, weil Erbsenprotein und Pflanzenöl nicht krebserregend ist, und der Umwelt-Impact eingeflogener veganer Produkte immer noch deutlich geringer ist als der von sinnlos mit einer Vielzahl an effektiv generierten Kalorien gefütterten Nutztieren.
"regelmäßig kontrolliert" ist völlig irrelevant, die Überreste toter Kühe und Schweine sind trotzdem ungesund. In der Beyond-Fabrik wird das dort lokale Lebensmittelamt sicher auch regelmäßig kontrollieren, nur mal so nebenbei.
appu77706/12/2019 18:14

Wel dafür keine Tiere sterben müssen, weil Erbsenprotein und Pflanzenöl ni …Wel dafür keine Tiere sterben müssen, weil Erbsenprotein und Pflanzenöl nicht krebserregend ist


Informiere dich bitte über die Herstellungsprozesse von Pflanzenöl im allgemeinen und die Vorschriften in Amerika hierzu. Rapsölfelder sind auch nicht unbedingt "umweltfreundlich".
appu77706/12/2019 18:14

In der Beyond-Fabrik wird das dort lokale Lebensmittelamt sicher auch …In der Beyond-Fabrik wird das dort lokale Lebensmittelamt sicher auch regelmäßig kontrollieren, nur mal so nebenbei.


Hast du dich schon mal über das amerikanische Lebensmittelrecht informiert, nur mal so nebenbei? Stichwort Gentechnik, toxische Stoffe in der Lebensmittelverarbeitung, Kontrolle durch Firmen anstatt durch den Staat.
Bearbeitet von: "Preisjäger1" 6. Dez 2019
Preisjäger106/12/2019 19:22

Informiere dich bitte über die Herstellungsprozesse von Pflanzenöl im a …Informiere dich bitte über die Herstellungsprozesse von Pflanzenöl im allgemeinen und die Vorschriften in Amerika hierzu. Rapsölfelder sind auch nicht unbedingt umweltverträglich. Hast du dich schon mal über das amerikanische Lebensmittelrecht informiert, nur mal so nebenbei? Stichwort Gentechnik, toxische Stoffe in der Lebensmittelverarbeitung, Kontrolle durch Firmen anstatt durch den Staat.



Du scheinst ja bewandert zu sein, was die speziellen Vorschriften für Pflanzenölverarbeitung und Toxikologie in den USA angeht. War mir relativ sicher, dass das kein allzu großes Thema ist. Kannst du was dazu erzählen? GMO wird beim Beyond Burger aber nicht verwendet.

Übrigens propagiere ich auch keine 100g Beyond Burger am Tag als Ersatz für Rindfleisch, sondern eine pflanzenbasierte vegane Ernährung. Ein Beyond-Burger-Patty gebe ich mir einmal alle paar Monate in einem Restaurant (und auch dann lieber andere Optionen, finde es gibt besseres).
appu77706/12/2019 21:17

Du scheinst ja bewandert zu sein, was die speziellen Vorschriften für …Du scheinst ja bewandert zu sein, was die speziellen Vorschriften für Pflanzenölverarbeitung und Toxikologie in den USA angeht. War mir relativ sicher, dass das kein allzu großes Thema ist. Kannst du was dazu erzählen? GMO wird beim Beyond Burger aber nicht verwendet.Übrigens propagiere ich auch keine 100g Beyond Burger am Tag als Ersatz für Rindfleisch, sondern eine pflanzenbasierte vegane Ernährung. Ein Beyond-Burger-Patty gebe ich mir einmal alle paar Monate in einem Restaurant (und auch dann lieber andere Optionen, finde es gibt besseres).


Ich habe geschrieben informiere dich, nicht ich kann dich informieren und nein, ich bin nicht "bewandert" in dem Bereich.

In den USA haben Firmen anstatt des Staates praktisch die Verantwortung über die Lebensmittelsicherheit. Auch zu deinen Sätzen wie Pflanzenöl ist nicht krebserregend bspw. solltest du evt. nachlesen, da gibt es auch andere Meinungen, aber nicht nur hier...

Ich bin alt und mündig genug selbst zu entscheiden und mich zu informieren was ich in welchen Mengen essen sollte. Andere vermutlich genau so.

In deinen Aussagen liegt auch viel Wahres aber genausoviel Blödsinn wie bei mir sicher auch. Die effektive Wahrheit der "gesunden Ernährung" liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen aber nicht alleine bei dir.
Bearbeitet von: "Preisjäger1" 8. Dez 2019
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