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Dailydeal-Insolvenzeröffnung neuste Information
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Dailydeal-Insolvenzeröffnung neuste Information

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eingestellt am 2. OktBearbeitet von:"Bestpreis"
Für Endkunden bedeutet dies:

- Die vor Insolvenzeröffnung an die DailyDeal GmbH bezahlten Gutscheine (ausgenommen Gutscheine für Daily Deal Guthaben), bei denen die Einlösefrist noch offen ist, können nach Ansicht des Insolvenzverwalters bei Kooperationspartnern weiterhin eingelöst werden.

- Es besteht keine Möglichkeit mehr zum Umtausch von Gutscheinen von Kooperationspartnern in Gutscheine für Daily Deal Guthaben.

- Es besteht keine Möglichkeit mehr zum Erwerb von Gutscheinen für Daily Deal Guthaben.

- Bestehende Guthaben aus einem Umtausch oder bestehende Gutscheine für Daily Deal Guthaben werden nicht mehr eingelöst und können als Insolvenzforderung angemeldet werden. Die Gerichtsgebühren für die Forderungsanmeldung beim Handelsgericht Wien betragen € 23,-. Der Insolvenzverwalter weist darauf hin, dass im Sanierungsverfahren Insolvenzforderungen nicht angemeldet werden müssen, sondern die Sanierungsplanquote (mindestens 20 %) auch an jene Endkunden zu zahlen ist, die ihre Ansprüche nicht angemeldet haben und deren Ansprüche zurecht bestehen und nicht verjährt sind. Nur im Fall einer Umwandlung des gegenständlichen Verfahrens in ein Konkursverfahren wäre grundsätzlich die Anmeldung von Insolvenzforderungen notwendig, wobei heute natürlich noch nicht beurteilt werden kann, ob es überhaupt zur Verteilung kommt und allenfalls wie hoch eine solche Verteilungsquote dann wäre. Es empfiehlt sich daher, im Hinblick auf das laufende Sanierungsverfahren derzeit mit der Forderungsanmeldung jedenfalls noch zuzuwarten und im Fall einer Umwandlung des derzeitigen Sanierungsverfahrens in ein Konkursverfahren dann vorab zu prüfen, ob eine Anmeldung im Hinblick auf die Gerichtsgebühren in Höhe von € 23,- wirtschaftlich sinnvoll ist.

Für Kooperationspartner bedeutet dies:

- Der nicht geleistete Umsatzanteil aus Zahlungen der Kunden an die DailyDeal GmbH vor Insolvenzeröffnung stellt eine Insolvenzforderung der Kooperationspartner dar.

- Die Gerichtsgebühren für die Forderungsanmeldung beim Handelsgericht Wien betragen € 23,-. Der Insolvenzverwalter weist darauf hin, dass im Sanierungsverfahren Insolvenzforderungen nicht angemeldet werden müssen, sondern die Sanierungsplanquote (mindestens 20 %) auch an jene Endkunden zu zahlen ist, die ihre Ansprüche nicht angemeldet haben und deren Ansprüche zurecht bestehen und nicht verjährt sind. Nur im Fall einer Umwandlung des gegenständlichen Verfahrens in ein Konkursverfahren wäre grundsätzlich die Anmeldung von Insolvenzforderungen notwendig, wobei heute natürlich noch nicht beurteilt werden kann, ob es überhaupt zur Verteilung kommt und allenfalls wie hoch eine solche Verteilungsquote dann wäre. Es empfiehlt sich daher, im Hinblick auf das laufende Sanierungsverfahren derzeit mit der Forderungsanmeldung jedenfalls noch zuzuwarten und im Fall einer Umwandlung des derzeitigen Sanierungsverfahrens in ein Konkursverfahren dann vorab zu prüfen, ob eine Anmeldung im Hinblick auf die Gerichtsgebühren in Höhe von € 23,- wirtschaftlich sinnvoll ist.

- Während des Fortbetriebs wird vom Insolvenzverwalter sichergestellt, dass die Umsatzanteile der Endkundenzahlungen ab Insolvenzeröffnung an die Kooperationspartner weitergeleitet werden.

Laut Insolvenzverwalter Dr. ULLA REISCH
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Meine Meinung:

Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal Wertgutscheinen, d.h. mit fixem Eurobetrag für Angebote auf DailyDeal) immer der jeweilige Betrieb (Restaurant, etc.) und der jeweilige Käufer. D.h. dein Gutschein für ein Essen für zwei Personen um 43,90€ wurde zwischen dir und dem Restaurant abgeschlossen, DailyDeal ist dabei nur der Vermittler. Das Restaurant muss diesen Gutschein also auch weiterhin akzeptieren und die versprochenen Leistungen auch erfüllen. Das Geld muss sich der Betrieb (Kooperationspartner von DailyDeal) - wie sonst auch - von DailyDeal holen, in diesem Fall nun im Insolvenzverfahren.

Wird die Annahme des Gutscheins vom Betrieb verweigert so ist der Betrieb aus meiner Sicht wissentlich vertragsbrüchig und man kann sich sein Geld - wenn nicht auf normalem Weg möglich - über den Rechtsweg holen.
Otakus02/10/2019 17:33

Meine Meinung:Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal …Meine Meinung:Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal Wertgutscheinen, d.h. mit fixem Eurobetrag für Angebote auf DailyDeal) immer der jeweilige Betrieb (Restaurant, etc.) und der jeweilige Käufer. D.h. dein Gutschein für ein Essen für zwei Personen um 43,90€ wurde zwischen dir und dem Restaurant abgeschlossen, DailyDeal ist dabei nur der Vermittler. Das Restaurant muss diesen Gutschein also auch weiterhin akzeptieren und die versprochenen Leistungen auch erfüllen. Das Geld muss sich der Betrieb (Kooperationspartner von DailyDeal) - wie sonst auch - von DailyDeal holen, in diesem Fall nun im Insolvenzverfahren.Wird die Annahme des Gutscheins vom Betrieb verweigert so ist der Betrieb aus meiner Sicht wissentlich vertragsbrüchig und man kann sich sein Geld - wenn nicht auf normalem Weg möglich - über den Rechtsweg holen.



Da bin ich ja gespannt wie das in der Praxis aussieht! Ein Betrieb muss also eine Leistung erbringen, von der er weiß, daß sie nicht bezahlt werden wird (bzw. er vielleicht 20%bekommt). Da werden sich einige sicherlich rausschwindeln wollen.
47 Kommentare
Meine Meinung:

Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal Wertgutscheinen, d.h. mit fixem Eurobetrag für Angebote auf DailyDeal) immer der jeweilige Betrieb (Restaurant, etc.) und der jeweilige Käufer. D.h. dein Gutschein für ein Essen für zwei Personen um 43,90€ wurde zwischen dir und dem Restaurant abgeschlossen, DailyDeal ist dabei nur der Vermittler. Das Restaurant muss diesen Gutschein also auch weiterhin akzeptieren und die versprochenen Leistungen auch erfüllen. Das Geld muss sich der Betrieb (Kooperationspartner von DailyDeal) - wie sonst auch - von DailyDeal holen, in diesem Fall nun im Insolvenzverfahren.

Wird die Annahme des Gutscheins vom Betrieb verweigert so ist der Betrieb aus meiner Sicht wissentlich vertragsbrüchig und man kann sich sein Geld - wenn nicht auf normalem Weg möglich - über den Rechtsweg holen.
Oh nein, 15€ Guthaben verloren!
Und was mach ich wenn ich einen Gutschein über Daily Deal gekauft habe und der Betrieb ebenfalls Insolvenz ist!
GästekloAccount02/10/2019 17:46

Oh nein, 15€ Guthaben verloren!


Nur 15 ich habe dadurch über 30€ VERLUST
Otakus02/10/2019 17:33

Meine Meinung:Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal …Meine Meinung:Die Vertragspartner sind mit einer Ausnahme (bei DailyDeal Wertgutscheinen, d.h. mit fixem Eurobetrag für Angebote auf DailyDeal) immer der jeweilige Betrieb (Restaurant, etc.) und der jeweilige Käufer. D.h. dein Gutschein für ein Essen für zwei Personen um 43,90€ wurde zwischen dir und dem Restaurant abgeschlossen, DailyDeal ist dabei nur der Vermittler. Das Restaurant muss diesen Gutschein also auch weiterhin akzeptieren und die versprochenen Leistungen auch erfüllen. Das Geld muss sich der Betrieb (Kooperationspartner von DailyDeal) - wie sonst auch - von DailyDeal holen, in diesem Fall nun im Insolvenzverfahren.Wird die Annahme des Gutscheins vom Betrieb verweigert so ist der Betrieb aus meiner Sicht wissentlich vertragsbrüchig und man kann sich sein Geld - wenn nicht auf normalem Weg möglich - über den Rechtsweg holen.



Da bin ich ja gespannt wie das in der Praxis aussieht! Ein Betrieb muss also eine Leistung erbringen, von der er weiß, daß sie nicht bezahlt werden wird (bzw. er vielleicht 20%bekommt). Da werden sich einige sicherlich rausschwindeln wollen.
Wenn es rechtlich tatsächlich so aussieht und sich ein Betrieb weigern sollte, ab zur Polizei und eine Betrugsanzeige machen. Kostet nichts außer der eigenen Zeit. Gutscheine (über einen Vermittler) verkaufen und die Leistung nicht erbringen wollen lässt sich mit Betrug wohl gut beschreiben.
Bearbeitet von: "eneloop" 2. Oktober
El.Cheapo02/10/2019 18:11

Da bin ich ja gespannt wie das in der Praxis aussieht! Ein Betrieb muss …Da bin ich ja gespannt wie das in der Praxis aussieht! Ein Betrieb muss also eine Leistung erbringen, von der er weiß, daß sie nicht bezahlt werden wird (bzw. er vielleicht 20%bekommt). Da werden sich einige sicherlich rausschwindeln wollen.


Damit muss man nun (leider) mit jedem Tag der vergeht mehr rechnen. Ich habe im Übrigen gerade einen Essensgutschein eingelöst. Wie gesagt, ich sehe das Recht da eindeutig auf Seiten des Käufers. Wie man aber tatsächlich zu seinem Recht kommt ist die andere Frage..
Bearbeitet von: "Otakus" 2. Oktober
eneloop02/10/2019 18:14

lässt sich mit Betrug wohl gut beschreiben.


Wo liegt der Vorsatz? Eventuell Nichterbringung einer Leistung oder ähnliches aber bestimmt kein Betrug
Habe mit PayPal bezahlt. Gilt hier der Käuferschutz?
DEAL des Jahres!
Mega gespart danke!!



Achso nur ne Diskussion.....
preisjaegerin02/10/2019 18:54

DEAL des Jahres!Mega gespart danke!!Achso nur ne Diskussion.....


Ja einmal abwarten, denn Recht haben und Recht bekommen (sprich Gutschein einlösen können) sind 2 Paar Schuhe.
Es hilft einem alles nichts, wenn einem die Einlösung des Gutscheins verwehrt wird, obwohl dieser Gültigkeit hat und der Erwerb länger als 180 Tage bei EBay zurück liegt, wie in meinem Fall.
Schas....ich hab vor knapp 3 Wochen 2 abgelaufene Therme-Wien-Gutscheine zurückgegeben. Das wird wohl ein teurer Verlust, über den die 20% auch nicht hinweg trösten
Und Paypal-Käuferschutz greift da wohl auch nicht, obwohl Kauf noch keine 180 Tage her - versuchen werd ichs wohl trotzdem.

Was ich mich ernsthaft frage: Wie schafft man es, sich mit dem Geschäftsmodell hoch zu verschulden und insolvent zu werden?
eneloop02/10/2019 18:14

Wenn es rechtlich tatsächlich so aussieht und sich ein Betrieb weigern …Wenn es rechtlich tatsächlich so aussieht und sich ein Betrieb weigern sollte, ab zur Polizei und eine Betrugsanzeige machen. Kostet nichts außer der eigenen Zeit. Gutscheine (über einen Vermittler) verkaufen und die Leistung nicht erbringen wollen lässt sich mit Betrug wohl gut beschreiben.


absolut falsche rechtsinformation von dir!
Der PayPal-Schutz greift, warum auch nicht? Wurde auch im anderen Deal so vorgeschlagen.
Neben der ökonomischen Komponente, ergibt sich nicht selten auch eine sozial-familiäre.

Nämlich dann wenn die Gutscheine als Geschenk dienten und der Beschenkte nun solcherart ggf allerlei Kalamitäten ausgesetzt ist...

Macht nix, man kann sich mit anderen Gutscheinen dafür "entschuldigen"...
robotti8002/10/2019 18:58

Ja einmal abwarten, denn Recht haben und Recht bekommen (sprich Gutschein …Ja einmal abwarten, denn Recht haben und Recht bekommen (sprich Gutschein einlösen können) sind 2 Paar Schuhe.Es hilft einem alles nichts, wenn einem die Einlösung des Gutscheins verwehrt wird, obwohl dieser Gültigkeit hat und der Erwerb länger als 180 Tage bei EBay zurück liegt, wie in meinem Fall.


Ja aber dann bitte in dir Diskussion und nicht als Deal posten
Habe 39,90 Verlust
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Kommt jetzt im Stundentakt ein Deal dazu?
@team
VincentVegan02/10/2019 19:15

Schas....ich hab vor knapp 3 Wochen 2 abgelaufene Therme-Wien-Gutscheine …Schas....ich hab vor knapp 3 Wochen 2 abgelaufene Therme-Wien-Gutscheine zurückgegeben. Das wird wohl ein teurer Verlust, über den die 20% auch nicht hinweg trösten :(Und Paypal-Käuferschutz greift da wohl auch nicht, obwohl Kauf noch keine 180 Tage her - versuchen werd ichs wohl trotzdem. Was ich mich ernsthaft frage: Wie schafft man es, sich mit dem Geschäftsmodell hoch zu verschulden und insolvent zu werden?


Ua. Vermutlich mit Marketingmaßnahmen. Immer wenn ich die Seite aufgerufen habe, wurde ich anschließend online von Dailydeal verfolgt. Und auch jetzt noch laufen deren Suchmaschinenkampagnen.
Google mal Dailydeal. Das erste was rauskommt, ist deren Anzeige.
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