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eingestellt am 9. Mär 2021

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Am 11. März jährt sich die Katasrophe von Fukushima* nun zum 10ten Mal.

Grüße aus Fukushima
(2016)

Marie, eine junge Deutsche, reist auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen nach Japan. Sie schließt sich der Organisation Clowns4Help an, die im Katastrophengebiet von Fukushima den Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011 ein wenig Freude in die Notunterkünfte bringen will, in denen überwiegend ältere Menschen noch immer leben, weil sie nicht wegziehen wollten oder konnten. Doch Marie muss sich bald eingestehen, dass sie für diese Aufgabe überhaupt nicht geeignet ist. Kurz davor, erneut davonzulaufen, begegnet sie der eigenwilligen Satomi, der letzten Geisha Fukushimas, die es sich in den Kopf gesetzt hat, in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückzukehren. Maria hilft Satomi bei den Aufräumarbeiten. Dabei kommen sich die junge und die alte Frau, die unterschiedlicher nicht sein könnten, langsam näher und werden beide mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert.

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Laufzeit: 1h 42min
FSK 12


*

Erdbeben und Tsunami

Am 11. März 2011 (15:35 Uhr Ortszeit) ereignete sich 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstad Tokio eines der stärksten jemals gemessenen Erdbeben. Das Beben mit einer Stärke von 9,0 löste einen Tsunami mit stellenweise bis zu vierzig Meter hohen Wellen aus. Die Wassermassen drangen mit einer Geschwindigkeit von 800 km/h ins Land.

Super-GAU

Durch das Erdbeben und den Tsunami kollabierten mehrere Kühlsysteme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima. Es folgte eine Unfallserie in den Reaktorblöcken 1 bis 4, bei der erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt wurden. Es kam zur Kernschmelze. Wasserstoffexplosionen schleuderten die Radioaktivität in die Luft über Japan. Der Begriff „Super-GAU“ beschreibt Reaktorunfälle mit anschließender atomarer Verseuchung. Die Reaktorkatastrophe in Japan war die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl im Jahr 1986.

Die Folgen

  • Rund 18.500 Menschen kamen durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami ums Leben bzw. gelten seitdem als vermisst. Große Landstriche wurden verwüstet, ganze Städte wurden ausgelöscht.
  • Nach Angaben von Wissenschaftlern hat die Wucht des Erdbebens die japanische Hauptinsel um 2,4 Meter verschoben.
  • Das Ausmaß der atomaren Verstrahlung im Atomkraftwerk Fukushima ist bis heute nicht genau abzuschätzen.
    • Fast 500.000 Menschen mussten vor der Dreifachkatastrophe fliehen, mehr als 160.000 Menschen mussten dauerhaft umgesiedelt werden. Viele von ihnen wohnen bis heute in provisorischen Wohnungscontainern.
    • Rund 300 Quadratkilometer in der Region Fukushima sind auch heute noch Sperrgebiet und dürfen nur eingeschränkt betreten werden. Das entspricht der Fläche der Stadt München.
    • Die Krebsrate bei Jugendlichen aus der Region ist einer Untersuchung zufolge deutlich höher als im Rest Japans. Insgesamt kann auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass in den kommenden Jahren noch Erkrankungen als Folge des Reaktorunfalls auftreten.
    • Viele Menschen leiden unter den Folgen des Unglücks, wozu vor allem auch psychische Belastungen gehören

Ich danke hiermit allen die sich damals gegen das AKW Zwentendorf eingesetzt haben.
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