Heidi Horten Collection freier Eintritt jeden Donnerstag von 18 bis 21 Uhr mit Timeslot-Ticket

aktualisiert 13. Jun (eingestellt 12. Jun)Läuft bis 02/10/2022 21:00
Update 1
heute gehts los
Ein Geiler.Deal von der Heidi Horten Collection:

Die Eröffnungsausstellung „Open“ in der Heidi Horten Collection läuft von 3. Juni bis 2. Oktober, täglich außer Dienstag von 11 bis 19 Uhr, Donnerstag 11 bis 21 Uhr, freier Eintritt jeden Donnerstag von 18 bis 21 Uhr (mit Timeslot-Ticket) anstatt 15,00 Euro.

hortencollection.com/tic…ets

Heidi Horten Collection
Hanuschgasse 3, 1010 Wien

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Weiters:
sn.at/kul…991

Die Kunstsammlerin und Milliardärswitwe Heidi Goëss-Horten ist tot.
Das bestätigte eine Sprecherin der kürzlich eröffneten "Heidi Horten Collection" der APA am Sonntag. Demnach starb Horten am heutigen Sonntag in den frühen Morgenstunden im Alter von 81 Jahren in ihrem Haus am Wörthersee. Erst Anfang Juni war das neue Museum der Sammlerin im einstigen Wiener Hanuschhof eröffnet worden.

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"Mit großem Bedauern und in tiefer Trauer müssen wir Nachricht vom völlig überraschenden Tod unserer Mäzenin und Stiftern Heidi Goëss-Horten geben", heißt es in einer Aussendung der "Heidi Horten Collection". Horten sei "eine großzügige, warmherzige und kluge Dame" gewesen und sie werde "durch ihr vielseitiges Engagement vor allem für die Kunst und den Sport, insbesondere als Präsidentin des KAC, in Erinnerung bleiben", so der persönliche Berater von Heidi Goëss-Horten. In memoriam der Stifterin des Museums entschied man sich dazu, von morgen, Montag 13.06.2022, bis Sonntag 19.06.2022 (mit Ausnahme des Schließtags am Dienstag 14.06.2022)freien Eintritt in das Museum zu gewähren.


orf.at/sto…93/

Heidi-Horten-Museum

Leicht könnte man an der Heidi Horten Collection vorbeilaufen. Schlichte rote Fahnen markieren das Privatmuseum in einem Hof hinter der Albertina. Was für ein Unterschied zu dem Ausstellungstitel „WOW!“, mit dem 2018 für die Schau im Leopold Museum geworben wurde. Damals zeigte die Sammlerin erstmals 170 Werke, von Klimt über Picasso bis zu Damien Hirst. Der damalige Publikumserfolg machte Goëss-Horten – den Adelsnamen erwarb sie durch ihre dritte Ehe – Lust auf mehr.

Als Kunstberaterin steht der Milliardärswitwe seit den 1990er Jahren Agnes Husslein zur Seite. Sie zog die erfolgreiche Schau im Museumsquartier auf und trägt nun wieder den Titel „Frau Direktor“. Als Husslein 2007 die Leitung des Belvederes übernahm, gab es Spekulationen, dass sie die Sammlung der kinderlosen Erbin für den Bund an Land ziehen könnte. Immer wieder prangten hochkarätige Leihgaben in Ausstellungen. Aber nach dem Abgang Hussleins aus dem Belvedere 2016 aufgrund von Compliance-Vorwürfen zog auch Goëss-Horten ihre Kunst ab.

Hängende Treppen:

Das erste Novum im Hanuschhof ist der „Skulpturengarten“ einem Rasenstück mit vier Bäumen und zwei Kleinbronzen besteht. Als Standort für ihre Kollektion erwarb Goëss-Horten um kolportierte 30 Millionen Euro das „Stöckl“. Dieses ehemalige Kanzleigebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde vollständig ausgehöhlt. Hinter der historischen Fassade verbirgt sich nun schnittige Architektur. Im entkernten Bau mit einer Raumhöhe von 17 Metern hat das Architektenteam Marie-Therese Harnoncourt und Ernst J. Fuchs zwei gegeneinander versetzte „Plateaus“ eingezogen

Die Deckenbeleuchtung erzeugt den Eindruck eines Lichthofs. Hinauf führen spektakuläre Treppen, wie sie in Wien sonst nirgends zu finden sind. Das neue Museum bietet 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, wirkt aber größer. Die oberen Stockwerke zeichnen sich durch Brüstungen aus, über die man hinunterschauen kann. Dass für eine so malereilastige Kunstsammlung derart wenig Hängefläche eingeplant wurde, kann nur verwundern. Chefkurator Rolf Johannsen wird in dieser Architektenvision kein leichtes Spiel haben, Highlights von Francis Bacon oder Yves Klein zur Geltung zu bringen.

Teatime und BaugeschichteInsgesamt wirken die Säle unruhig und halten wenig zum Verweilen an. Der Impuls „Wo geht es denn da hinten noch hin?“ drängt sich auf, aber dort findet man nur kabinettartige Räume. Besonders stolz ist das Museum auf seinen „Tea Room“. Diesen Salon mit Polstermöbeln durften heimische Künstler gestalten. Markus Schinwald hat Tapisserien für die Wände entworfen, der Bildhauer Hans Kupelwieser hängte skulptural geformte Platten an den Plafond. Gratis Teetrinken, Innehalten im Innercity-Trubel – auch das soll bei Horten möglich sein.


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