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[Info] Handwerkerbonus - 20% auf viele Sanierungsarbeiten zurückerhalten (maximal 600€)

[Info] Handwerkerbonus - 20% auf viele Sanierungsarbeiten zurückerhalten (maximal 600€)

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[Info] Handwerkerbonus - 20% auf viele Sanierungsarbeiten zurückerhalten (maximal 600€)

Redaktion

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Seit Ende 2014 / Anfang 2015 gibt es in Österreich den sogenannten Handwerkerbonus. Dieser wurde von der Bundesregierung in die Welt gerufen, um gegen "Pfuscher" vorzugehen und die Bevölkerung wieder in Richtung angemeldete Handwerker zu führen, wenn es um Sanierungsarbeiten geht. Dabei erhaltet ihr 20% (respektive die MwSt, welche die Handwerker wieder abführen müssen) als Überweisung zurück auf euer Konto, wenn ihr einen Antrag inklusive Rechnung und Überweisungsbestätigung (keine Barzahlung!) einschickt.

Ich habe mich noch bei der sBausparkasse bezüglich der Ausreizung der bereitgestellten Finanzen erkundigt und habe erfahren, dass schon i. e. 50% der 20 Millionen Euro vergeben wurden. Somit stehen noch 10 Millionen Euro zur Verfügung. Zeitraum

  • Endrechnung: frühestens mit 19.11.2014 datiert
  • Arbeitsleistungen bis spätetestens 31.12.2015 erbracht
  • Arbeiten, die vor dem 01.07.2014 erbracht worden sind, sind nicht förderungsfähig

Arbeitnehmer, welche förderungsfähige Arbeiten durchführen

  • Tischler und Drechsler, Zimmermeister
  • Dachdecker, Spengler
  • Maler und Anstreicher, Lackierer, Vergolder und Staffierer, Tapezierer, Stukkateure und Trockenausbauer
  • Bodenleger, Keramiker, Platten- und Fliesenleger, Steinmetzmeister eisnchließlich Kunststeinerzeugung und Terrazzomacher
  • Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs-, Kälte-, und Klimatechnik
  • Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmer
  • Glaser, Glasbeleger und Flachglasschleifer
  • Kusntstoffverarbeitung
  • Hafner
  • Rauchfangkehrer
  • Elektro-, Gebäude- und Alarmanlagentechnik, Kommunikationselekronik
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung, Schädlingsbekämpfung
  • Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede
  • Mechatorniker für Maschinen- und Fertigungstechnik
  • Baumeister, ZiviltechnikerInnen, Ingenieurbüros (planende und beratende Ingenieure)

Beispiele für Arbeiten, welche förderungsfähig sind

  • Erneuerung von Wandanstrich und Tapeten
  • Austausch von Bodenbelägen
  • Schleifarbeiten an Böden
  • Erneuerung/Dämmung von Dächern
  • Fassaden oberster oder unterster Geschoßdecke
  • Austausch von Fenstern und Türen, Sanierung von Sanitäranlagen
  • Erneuerung der Einbauküche

Beispiele für Arbeiten, welche nicht förderungsfähig sind

  • Dachbodenausbau zur Wohnraumerweiterung
  • Arbeiten an der Zufahrt, im Garten oder an der Terrasse, an Lagerräumen und Kellera bteilen
  • gesetzlich vorgeschriebene Schornstein-Kehrarbeiten
  • Erstellung eines Energieausweises
  • Ablesedienste bei Verbrauchszählern von Gas, Strom oder Wasser
  • Arbeiten an Möbeln, die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind (z.B. Polsterung von Sesseln)

Weitere Informationen bezgl. geförderter / nicht-geförderter Arbeiten.

Förderungshöhe

  • 20% der Arbeitszeit inklusive Fahrtkosten exklusive USt.
  • Bezahlter Betrag (minimum): 200€ exkl. USt. (40€ Förderung)
  • Bezahlter Betrag (maximum): 3000€ exkl. USt. (600€ Förderung)

Benötigte Unterlagen

  • Antragsformular
  • Meldezettel bzw. Auszug aus dem Melderegister
  • Endrechnungen für die zur Förderung beantragten Arbeitsleistungen
    • Endrechnung ausgestellt auf den/die Antragsstellerin
    • gesonderte Anführung der Arbeits- und Fahrtkosten (keine Pauschalrechnungen!)
    • Beschreibung der Arbeitsleistung zur Feststellung der Förderungsfähigkeit
    • Angabe des Leistungszeitraumes und -ortes
    • Ausstellung der Endrechnungen in deutscher oder englsicher Sprache
  • Überweisungsbestätigung (keine Barzahlung!)

10 Kommentare
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Anonym23472

Herrlich endlich mal eine sinnvolle sache nur sklaven sind dann noch billiger

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Anonym22585

Pro Gebäude?!? d.h. in einem Mehrparteienhaus wie üblicherweise in einer Stadt ist das nutzlos.

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Anonym22372

Hey Nutz, im Infoblatt steht geschrieben: "Mit dem Handwerkerbonus erhalten Privatpersonen eine Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers in Anspruch genommen werden." Ich verstehe das so: Wenn du in einem Mehrparteienhaus wohnst, welches in Wohnungen unterteilt ist, kann jede Person den Bonus für die jeweilige Wohnung in Anspruch nehmen. Ich würde dich dann gleich an die sBausparkasse verweisen - waren in meinen Augen die Kompetentesten :-) LG

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Anonym25467

Stimmt nicht wirklich. Gilt sogar für Mieter in Mietwohnungen. Gilt auch für Wohnungseigentümer bei Fassadenrenovierung anteilsmässig. Bitte alles genau lesen...dann klappts auch mit der Förderung :-)

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Anonym20962

Danke für die Erinnerung. Kommt gerade rechtzeitig.

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Anonym22372

Schön, wenn Du dadurch auch Geld sparst - dauert etwas bis der Antrag überprüft und via Brief die Summe genannt wird, aber das Warten lohnt sich :-)

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Anonym19295

"Pro AntragstellerIn ..... für EIN Wohnobjekt (Haupt- oder Nebenwohnsitz) nur EIN Förderungsantrag..." bedeutet z.B. für ein Einfamilienhaus, in dem ein Pärchen wohnt: SIE kann EINEN Antrag für EIN Objekt stellen (sie kann ja noch einen Zweitwohnsitz haben) und ER kann EINEN Antrag für EIN Objekt stellen. Wir haben je einen Antrag für das gleiche Objekt eingereicht, Erstprüfung bei der Bausparkassa war positiv, jetzt liegts bei der Endstelle (KPC).

Redaktion

Hallo Tinti, klingt ja interessant, hätte nicht gedacht, dass das so durchgeht! Drücke dir auf alle Fälle die Daumen. Halt uns bitte am Laufenden :-)

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Anonym19295

Korrektur: Man kann zwar getrennt einreichen, aber die maximale Förderhöhe beträgt PRO Objekt 600 EUR. Sprich zwei Anträge von getrennten Personen für EIN Objekt über jeweils 600 EUR funktionieren nicht. Wohl aber, wenn zwei Anträge über je 300 EUR (beispielsweise) getrennt eingereicht werden.

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Anonym25913

Handwerkerbonus wurde doch schon aufgebraucht. So stand es in den Zeitungen

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