Info: Was ihr bei Geschenkgutscheinen wissen müsst

Info: Was ihr bei Geschenkgutscheinen wissen müsst

Dies & DasHeine Angebote

Info: Was ihr bei Geschenkgutscheinen wissen müsst

Geschenkgutscheine werden auch in diesem Jahr wieder zuhauf unter den Weihnachtsbäumen liegen. Für den Beschenkten hat das den Vorteil, dass er sich einfach selbst heraussuchen kann, was er möchte und der Schenker spart sich stundenlanges Gedrängel im Einkaufszentrum und langes Kopfzerbrechen. Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten, auf die wir euch im Folgenden Hinweisen möchten.

Experten schätzen, dass in diesem Jahr etwa 20% aller Weihnachtsgeschenke entweder Geschenkgutscheine oder Bargeld sein werden. Bei den Gutscheinen sind dabei vor allem Kleidung und Elektronik interessant. Grundsätzlich gilt dabei, dass die Geschenkgutscheine nicht bar ausgezahlt werden - nur wenn ein Geschäft vor Einlösung schließt (ohne insolvent zu sein), besteht ein Anspruch auf Rückerstattung. Schließt lediglich eine Filiale eines größeren Unternehmens, könnt ihr den Gutschein einfach in einem anderen Markt der Kette einlösen. Wie lange kann man einen Gutschein einlösen? Was die Gültigkeit von Gutscheinen angeht, haben die Läden grundsätzlich freie Hand. In aktuellen Urteilen werden aber beispielsweise ein halbes Jahr oder auch ein Jahr als zu kurz bezeichnet - hier kommt es im schlimmsten Fall aber auf den Einzelfall an. Sind Gutscheine nicht ausdrücklich befristet, gilt eine Laufzeit von drei Jahren (30 Jahre in Österreich). Diese beginnt zum Ende des Jahres - verschenkt ihr also einen solchen Gutschein zu Weihnachten, ist er bis zum 31. Dezember 2016 gültig. Was mache ich, wenn der Gutschein abgelaufen ist? Wie in unserem ausführlichen FACT-Artikel zu Gültigkeit, Rückerstattung und Einlösung von Gutscheinen schon steht, gibt es hier zwei Möglichkeiten. Ist auf dem Gutschein eine zu kurze Frist angegeben - beispielsweise von sechs Monaten - greift die gesetzliche Frist von drei Jahren und ihr könnt zumindest das Geld zurückfordern. Ist die gesetzliche Frist aber ebenso abgelaufen, kann nichts mehr erstattet werden.

Handelt es sich beim Gutschein nicht um einen Fixbetrag sondern um eine Leistung - beispielsweise einen Erlebnisgutschein, gilt der Gutschein mindestens 1 Jahr. Wird er nach dem ersten Jahr eingelöst, kann der Gutscheingeber den Aufpreis für die eventuell teurer gewordene Leistung verlangen. Er muss aber den ein Jahr alten Gutschein akzeptieren.

Anders verhält es sich, wenn der Beschenkte im entsprechenden Laden nichts findet, was ihm gefällt. Dann bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, auf die Kulanz des Händlers zu hoffen. Ist ein Unternehmen für das ihr einen Gutschein habt insolvent, besteht nur die Möglichkeit, eure Ansprüche beim Insolvenzverwalter anzumelden.

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text