[INFO] Zusatzgebühren bei Kreditkartenzahlung ab Mitte Jänner 2018 verboten
1205°Abgelaufen

[INFO] Zusatzgebühren bei Kreditkartenzahlung ab Mitte Jänner 2018 verboten

20
eingestellt am 30. Dez 2017
Recht interessant: Shops dürfen, wenn mit Kreditkarte gezahlt wird, ab 10. 1. 2018 EU weit offline und online keine Zusatzgebühren mehr verlangen. (Dies gilt für weit verbreitete Kreditkarten wie Mastercard und VISA)

zB Fluglinien, usw..

Gut, irgendwo werden sie die Mehrkosten eh dem Konsumenten weiterverrechnen aber naja.

Haftung bei Bankomat und Kreditkarten Missbrauch wurde von 150 auf 50 Euro gesenkt.
Zusätzliche Info

Gruppen

Beste Kommentare
Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man mit Sofortüberweisung zahlt? Jetzt zahlt man halt mit Kreditkarte den "normalen" Preis und bekommt einen Rabatt, wenn man mit einem billigeren Zahlungssystem bezahlt und schon ist es wieder gesetzeskonform und es bleibt eigentlich alles beim alten...
migavb30. Dez 2017

Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man …Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man mit Sofortüberweisung zahlt? Jetzt zahlt man halt mit Kreditkarte den "normalen" Preis und bekommt einen Rabatt, wenn man mit einem billigeren Zahlungssystem bezahlt und schon ist es wieder gesetzeskonform und es bleibt eigentlich alles beim alten...



Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei teleologischer Auslegung des Gesetzes könnte eine solche Umgehungskonstruktion durchaus als illegal verstanden werden.
20 Kommentare
Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man mit Sofortüberweisung zahlt? Jetzt zahlt man halt mit Kreditkarte den "normalen" Preis und bekommt einen Rabatt, wenn man mit einem billigeren Zahlungssystem bezahlt und schon ist es wieder gesetzeskonform und es bleibt eigentlich alles beim alten...
HOT die Info Danke.
Richtig so!
Tja, dann gibts bei Barzahlung einen Rabatt - unterm Strich (fast) das Gleiche. Der Vorteil liegt darin das man (früher) den maximalen Preis erkennt.
Danke für die sehr nützliche Info.
migavb30. Dez 2017

Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man …Na - warum wohl bekommt man jetzt z.B. bei Opodo einen Rabatt, wenn man mit Sofortüberweisung zahlt? Jetzt zahlt man halt mit Kreditkarte den "normalen" Preis und bekommt einen Rabatt, wenn man mit einem billigeren Zahlungssystem bezahlt und schon ist es wieder gesetzeskonform und es bleibt eigentlich alles beim alten...



Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei teleologischer Auslegung des Gesetzes könnte eine solche Umgehungskonstruktion durchaus als illegal verstanden werden.
Das disagio wird schon wieder dem Kunden angelastet - keine Sorge ;-)
Mick23230. Dez 2017

Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei …Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei teleologischer Auslegung des Gesetzes könnte eine solche Umgehungskonstruktion durchaus als illegal verstanden werden.


Sehe ich genauso.
Danke für die Info!
EU weit, d.h. auch die Fremdwährungsgebühren zB in Kroatien oder (derzeit noch) England entfallen?
Es kursieren Gerüchte über Provisionshöhen von über 3 %, die ein Händler an die Kreditkartenkonzerne Visa/Master bezahlen muss. Und die in weiterer Folge auf die Allgemeinheit abgewälzt werden würden.

Bei Diners und AMEX dem Vernehmen nach in Richtung 4 %.

Wie hoch ist die Provision nun wirklich?
Mick23230. Dez 2017

Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei …Zu dieser Frage werden sicher demnächst Musterprozesse geführt werden. Bei teleologischer Auslegung des Gesetzes könnte eine solche Umgehungskonstruktion durchaus als illegal verstanden werden.


Das kann nicht funktionieren. Der Händler arbeitet nicht zum Wohle aller.
Der muss auch die Kosten irgendwie decken!

Und das funktioniert in dem man den Gewinn 3-5% erhöht.

Das Gesetz gibt es weil Großkonzerne sich damit bereichern in dem Sie den Käufer mit höheren Gebühren belasten als sie selbst zahlen.
Bearbeitet von: "kingkong" 30. Dez 2017
Naschau30. Dez 2017

Es kursieren Gerüchte über Provisionshöhen von über 3 %, die ein Händler an …Es kursieren Gerüchte über Provisionshöhen von über 3 %, die ein Händler an die Kreditkartenkonzerne Visa/Master bezahlen muss. Und die in weiterer Folge auf die Allgemeinheit abgewälzt werden würden. Bei Diners und AMEX dem Vernehmen nach in Richtung 4 %. Wie hoch ist die Provision nun wirklich?

​Vermute sogar ein wenig mehr.
Naschau30. Dez 2017

Es kursieren Gerüchte über Provisionshöhen von über 3 %, die ein Händler an …Es kursieren Gerüchte über Provisionshöhen von über 3 %, die ein Händler an die Kreditkartenkonzerne Visa/Master bezahlen muss. Und die in weiterer Folge auf die Allgemeinheit abgewälzt werden würden. Bei Diners und AMEX dem Vernehmen nach in Richtung 4 %. Wie hoch ist die Provision nun wirklich?



Lt. faz.net/akt…tml wurde der Betrag bereits 2015 auf 0,3% reduziert. Da werden noch diverse Beträge für die Dienstleitung der Zahlungsdienstleister dazu kommen. Die genannten 3% dürften jedoch deutlich zu hoch sein.
sparefroh130. Dez 2017

​Vermute sogar ein wenig mehr.


Ich vermute deutlich weniger:
Lt. faz.net/akt…tml wurde der Betrag bereits 2015 auf 0,3% reduziert. Da werden noch diverse Beträge für die Dienstleitung der Zahlungsdienstleister dazu kommen. Die genannten 3% dürften jedoch deutlich zu hoch sein.
__martin__30. Dez 2017

Ich vermute deutlich weniger:Lt. …Ich vermute deutlich weniger:Lt. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/ab-mai-sinken-die-kreditkartengebuehren-13474714.html wurde der Betrag bereits 2015 auf 0,3% reduziert. Da werden noch diverse Beträge für die Dienstleitung der Zahlungsdienstleister dazu kommen. Die genannten 3% dürften jedoch deutlich zu hoch sein.



Das Disagio bei POS Geräten liegt zwischen 0,3 - 3%. Bei den Online Zahlungsanbieter liegt es im Durchschnitt bei 3%. Sieht einfach nach was der Händler bei Klarna, Paypal Provisionen hat und monatliche Fixkosten. Das sieht man an der Computerbranche mit den Erhöhungen weil da sogar 1% viel ausmacht.
Bearbeitet von: "kingkong" 30. Dez 2017
kingkong30. Dez 2017

Das kann nicht funktionieren. Der Händler arbeitet nicht zum Wohle aller. …Das kann nicht funktionieren. Der Händler arbeitet nicht zum Wohle aller. Der muss auch die Kosten irgendwie decken!Und das funktioniert in dem man den Gewinn 3-5% erhöht.Das Gesetz gibt es weil Großkonzerne sich damit bereichern in dem Sie den Käufer mit höheren Gebühren belasten als sie selbst zahlen.



Selbstverständlich werden die Händler die Kosten für die Zahlungsabwicklung einpreisen müssen. Die Frage ist aber, ob sie das pro Zahlungsart unterschiedlich machen können, sei es durch Gebühren oder umgekehrt durch Rabatte. Das wird sich erst noch herausstellen.

Falls es wirklich einziger Zweck des Gesetzes ist, höhere Gebühren als anfallen zu verhindern, so hätte man das auch genau so im Gesetz regeln können. Das Gesetz verbietet aber explizit Gebühren, nicht nur wenn diese über die tatsächlichen Kosten hinausgehen.
Die angeblich 3% waren früher mal, hier die aktuellen Gebühren der six payment / paylife:
six-payment-services.com/dam…pdf
Es gibt zig Anbieter, six ist nur einer davon. Die berechnen neben einer Grundgebühr auch prozentuale Gebühren an den Verkäufer. I.d.R. werden die aber individuell verhandelt. Bei einem kleinen Händler kommt wohl die allgemeine Preisliste hin, der hat ja kein Volumen, das er als Verhandlungsargument vorbringen kann. Bei den Großen schaut es da ganz anders aus...
Und dann gibt es noch die ganz Großen, die keine Clearing-Anbieter wie six und Co haben, sondern eigene bank(ähnliche) Lizenzen, die dann direkt abrechnen und somit nur die Gebühren von Visa, Master, etc. bezahlen müssen. Der "Zwischenhändler" fällt also weg, dafür sind Zertifizierung und Entwicklung kostenintensiv und müssen auch einkalkuliert werden. Alles in Allem ein ziemlicher Dschungel, der nicht auf sowas wie 3% festgelegt werden kann. Ich will jetzt keinen Roman schreiben, aber ich denke, es wird so oder einfach durch alle Bestellungen "durchdividiert" und dann so auf alle Kunden aufgeteilt. Es sind einfach Nebenkosten, so wie die Beleuchtung und Heizung im Lager, die der Verkäufer ja auch in seinen Preis einkalkulieren muss, um kostendeckend zu arbeiten. Wir Konsumenten werden es nicht wirklich spüren...
Mick23230. Dez 2017

Selbstverständlich werden die Händler die Kosten für die Za …Selbstverständlich werden die Händler die Kosten für die Zahlungsabwicklung einpreisen müssen. Die Frage ist aber, ob sie das pro Zahlungsart unterschiedlich machen können, sei es durch Gebühren oder umgekehrt durch Rabatte. Das wird sich erst noch herausstellen.Falls es wirklich einziger Zweck des Gesetzes ist, höhere Gebühren als anfallen zu verhindern, so hätte man das auch genau so im Gesetz regeln können. Das Gesetz verbietet aber explizit Gebühren, nicht nur wenn diese über die tatsächlichen Kosten hinausgehen.


Durch Gebühren wird es nicht mehr sein denke ich da es sonst wahrgenommen wird das man leicht vermuten kann das es versteckte Kosten für Zahlungsgebühr ist, aber mit dem Rabatten kann das durchaus funktionieren da es bezugnehmend vom Gewinn ist.

Das beobachten mit dem Gesetz dass keine höhere Gebühren verlangt werden darf ist gleich null als wie allem zu verbieten.

Ich habe Flugticket Anbieter gesehen die 20-30€ für Kreditkarten verlangt haben. Das ist störend und müsste verhindert werden aber auch die werden Ihren weg verhindern. Ultra Große Konzerne die im Online Handel tätig sind und angenommen bei Paypal 1,9% bezahlen, belasten den Kunden trotzdem mit 3,4%. Die Marge von 1,5% ist eine nette Summe wenn man einige Millionen im Jahr umsetzt.

Wie auch immer, der Kunde zahlt mit oder ohne Gesetz.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text