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Johnny Cash: A Concert Behind Prison Walls
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Johnny Cash: A Concert Behind Prison Walls

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aktualisiert 20. Apr (eingestellt 30. Mär)

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In der Mediathek und am YouTube Channel von Arte könnt ihr euch das Konzert von Johnny Cash "A Concert Behind Prison Walls" kostenlos ansehen.

Tennessee State Penitentiary, Nashville, 1976: Hohe Mauern, Gitterstäbe, Stacheldraht. Sanfte Gitarrenklänge, ein bisschen Country und Folk und natürlich die unvergleichliche Stimme von Johnny Cash. Die Knastkonzerte des "Man in Black" gelten als legendär. Zwei der berühmtesten Alben seiner Karriere sind Live-Mitschnitte von Konzerten in den Haftanstalten von Amerika.

Die Knastkonzerte des „Man in Black“ sind legendär. Sie bewahren Johnny Cash vor dem eigenen Absturz, sind zugleich Comeback und großer Durchbruch. Zwei der berühmtesten Alben in Johnny Cashs Karriere waren Live-Mitschnitte von Konzerten vor amerikanischen Gefängnisinsassen: „Johnny Cash at Folsom Prison“ (1968) und „Johnny Cash at San Quentin“ (1969). Kaum ein Fan des „Man in Black“ wird sich also „A Concert: Behind Prison Walls“ entgehen lassen. Allerdings hat der Auftritt im Tennessee State Penitentiary mit den beiden Vorgängershows wenig gemein: Die Stimmung ist deutlich gedämpfter, wenngleich sich Cash bei den Openern wie „Sunday Morning Coming Down“ und „Jacob Green“ wie gewohnt mächtig ins Zeug legt. Weitere Acts sind die in vielen Musikgenres erfolgreiche Linda Ronstadt, Country-Gitarrist Roy Clark und – eher etwas fehl am Platz – der Anzug tragende 70er-Jahre-Komiker Foster Brooks. Ronstadt besticht mit sanftem Pop-Blues, und der geborene Entertainer Clark bringt die Häftlinge mit Country-Klassikern im Stil von „Orange Blossom Special“ zum Applaudieren. Was die schweren Jungs aber am meisten vom Hocker reißt, ist, wie könnte es anders sein, Johnny Cashs Finale mit „Sunday Morning Coming Down“, „Folsom Prison Blues“ – und natürlich dem berühmten, testosterongeladenen „Boy Named Sue“. Das Album zu dem 1976 aufgezeichneten Live-Auftritt kam erst 2003, dem Todesjahr von Johnny Cash, bei Eagle Records heraus.

Trackliste:

  • 1. "Folsom Prison Blues"
  • 2. "Sunday Morning Coming Down"
  • 3. "Jacob Green"
  • 4. "Comedy Routine"
  • 5. "Desperado"
  • 6. "You're No Good"
  • 7. "Rollin My Sweet Baby's Arms"
  • 8. "Honeymoon Feelin'"
  • 9. "Shuckin' the Corn"
  • 10. "Half As Much"
  • 11. "Love Has No Pride"
  • 12. "Silver Threads and Golden Needles"
  • 13. "Hey Porter"
  • 14. "Wreck of the Ol' Ninety-Seven"
  • 15. "Orange Blossom Special"
  • 16. "A Boy Named Sue"
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2 Kommentare
Ist eines meiner liebsten Alben vom Johnny Cash
Man in Black
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