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Pop around the Clock: Bob Dylan, Elvis, Rod Steward, Ringo Starr, Alice Cooper, Shakira, Prince, Mariah Carey, Eric Clapton,...Stream od. DL
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Pop around the Clock: Bob Dylan, Elvis, Rod Steward, Ringo Starr, Alice Cooper, Shakira, Prince, Mariah Carey, Eric Clapton,...Stream od. DL

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Pop around the Clock: Bob Dylan, Elvis, Rod Steward, Ringo Starr, Alice Cooper, Shakira, Prince, Mariah Carey, Eric Clapton,...Stream od. DL
eingestellt am 30. Dez 2020
... AVICII, Metallica, Stevie Nicks, Chaka Khan, Christina Aguilera, Muse, Milow, Biffy Clyro, Roger Waters, Annett Louisan

POP Around the Clock ist seit Jahren auf 3 Sat Programm. Hier alle Konzerte und Stream- bzw. Downloadlinks.

Viel Vergnügen und euch alllen einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Bob Dylan: The Other Side of the Mirror
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Zwischen 1963 und 1965 spielt Bob Dylan auf dem Newport Folk Festival und wandelt sich von einem fast schüchternen Folksänger mit akustischer Gitarre zu einem charismatischen Rockpoeten mit Band.

Regisseur Murray Lerner verzichtet auf Interviews und konzentriert sich auf Bob Dylans Auftritte. Er sagt dazu: "Im Laufe der drei Newport-Auftritte wird sich Bob Dylan immer mehr seiner Ausstrahlung bewusst. Er weiß, er kann nun ein großes Publikum mit Poesie erreichen."

Im Verlauf des Films begegnen den Zuschauenden u.a. Joan Baez, Pete Seeger, Peter Paul und Mary und die Paul Butterfield Blues Band, die Bob Dylan beim Skandalkonzert 1965 begleiten. Sie schocken die Folkgemeinde mit einem elektrischen Auftritt. Doch 1963 ist noch alles in bester Ordnung. Bob Dylan sieht aus wie ein Schuljunge in Arbeitskleidung und wird in 2 Jahren zu einem Rockstar mit Sonnenbrille, schicken Klamotten und großer Entourage.

Besonders eindrücklich ist sein berührendes Duett "With God on our Side" mit Joan Baez beim Festival 1963 oder "Blowin' in the Wind" mit den Freedom Singers, Peter, Paul und Mary und Joan Baez. 1964 wirkt Bob Dylan schon wesentlich selbstbewusster, als er "Mister Tambourine Man" singt, und 1965 hat er seine Metamorphose abgeschlossen und steht als Rockpoet mit Elektrogitarre auf der Bühne.

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Bob Dylan: The 30th Anniversary Concert Celebration

Im März 1962 erscheint das Debütalbum von Bob Dylan bei Columbia Records. 30 Jahre danach ist Dylan immer noch bei Columbia, die ihrem Star am 16. Oktober 1992 ein Geburtstagsgeschenk machen.

Alles, was Rang und Namen in der Musikwelt hat, kommt in den Madison Square Garden nach New York, um Bob Dylans Songs zu interpretieren: Mit dabei sind Tom Petty, Roger McGuinn, Eric Clapton, George Harrison, Neil Young, Stevie Wonder, Chrissie Hynde und viele andere mehr.

Viele der 20.000 Fans wissen sicherlich schon vor dem Konzert, dass sie etwas besonderes erleben werden. Die Hausband des Abends ist "Booker T. & The MG's" mit Booker T. an der Orgel, Bassist Duck Dunn, Gitarrist Steve Cropper, und die Schlagzeuger Anton Fig und Jim Keltner. Neil Young erkärt im Verlauf des Abends das Ganze als "Bobfest" und trifft damit genau die Stimmung des Abends. Nachdem alle Stars die Songs von Bob Dylan interpretiert haben kommt Bob Dylan dann selbst auf die Bühne, nicht sonderlich gut gelaunt, aber er kommt - und alle spielen zum großen Finale "My Back Pages".

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Ringo Starr & His All-Starr Band: Live at the Greek Theatre
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Am 1. September 2019 spielt Ex-Beatle Ringo Starr zusammen mit seiner All-Starr Band das Abschlusskonzert seiner 2018/2019er Tournee im Greek Theatre, der großen Freiluftarena nahe Hollywood.

1989 gründet Ringo Starr seine Supergroup, die inzwischen in der 14. Besetzung spielt. Jedes Mitglied kommt aus einer berühmten Band und auf den Set Lists stehen Beatles-Songs und Hits der Mitmusiker. Das Motto lautet: "Evereybody on Stage is a Star in their own Right".

Im Greek Theatre stehen neben Ringo Starr, Men at Work-Gitarrist Colin Hay, Average White Band-Bassist Hamish Stuart, David Lee Roth-Schlagzeuger Gregg Bissonette, Toto-Gitarrist Steve Lukather, Santana-Keyboarder Gregg Rolie und Kansas-Saxophonist Warren Ham auf der Bühne. Und es ist Tradition, dass Ringos Supergroup seine Tournee immer Anfang September im Greek Theatre beendet, seit 1989. Auch 2019 weiß Ringo zusammen mit seiner Band das Publikum mit einer Hitparade zu begeistern, die man nur dort so zu hören bekommt: Von Totos "Rosanna" über den Beatles-Klassiker "Yellow Submarine" bis zu Santanas "Evil Ways" und "Who Can It Be Now" von Men at Work. Zum großen Finale begrüßt Ringo zu "With a Little Help from my Friends" noch weitere Weggefährten auf der Bühne wie Joe Walsh von den Eagles, Nils Lofgren von der E Street Band, Schlagzeuglegende Jim Keltner, Eric Carmen von den Raspberries, Wally Palmer von den Romantics und Edgar Winter und Richard Page von Mr. Mister.

Doch im Mittelpunkt des Konzerts steht Ringo Starr, der sympathisch und charmant durch das Programm führt und am Schlagzeug mit seinem unkonventionellen Spiel begeistert. George Martin, der langjährige Beatles-Produzent hatte 1962 im Rahmen der ersten Aufnahme-Sessions noch Zweifel an Ringos Fähigkeiten, doch 1994 schreibt er in seinem Buch "Summer of Love": "Ringo schaffte und schafft es stets, seinem Schlagzeug einen einzigartigen Klang zu entlocken, ein Klang, der so unverwechselbar ist wie seine Stimme. […] Ringo kann auf seinen Trommeln einen so lockeren tiefen Klang erzeugen, der einzigartig ist. […] Diese genaue Beachtung der Klangfarbe seiner Trommeln ist ein Grund von Ringos Brillanz. Ein weiterer ist, dass obwohl Ringo das Tempo nicht so exakt wie ein Metronom hält, er ein unerreichtes Gefühl für ein Lied hat. Wenn sein Tempo schwankt, dann ausnahmslos an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit, dabei dafür sorgend, dass der Titel die passende Stimmung und ein felsenfestes Fundament erhält."

Am 7. Juli 2020 feierte der Ex-Beatle seinen 80. Geburtstag.

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Rod Stewart: Live at the Royal Albert Hall
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Am 13. Oktober 2004 begeistert Rod Stewart die Fans in der ausverkauften Royal Albert Hall, begleitet vom BBC Concert Orchestra, dem London Community Gospel Choir, seiner Band und musikalischen Gästen.

Neben seinem Freund aus "Faces"-Tagen, dem Rolling Stones-Gitarristen Ron Wood, begrüßt Rod Stewart die Sängerin Chrissie Hynde, mit der er den Klassiker "As Time Goes By" interpretiert. Sein Überraschungsgast ist die schottische Sängerin Amy Belle, die die Fans verzaubert.

Zusammen singen Amy und Rod den Stewart-Klassiker "I Don't Want to Talk About It". Das Duett wird ein Hit, der bis im Herbst 2020 über 345 Millionen Mal auf You Tube angeklickt wird. Mit seinem Programm für die Royal Albert Hall trifft Rod Stewart den Nerv des Publikums. Die Mischung aus Hits der frühen 1970er Jahre mit Klassikern des Great Amercian Songbook kommt an, genauso wie seine wechselnden auffallenden Kostüme und seine launigen Moderationen.

Rod Stewart - einer der "100 besten Sänger aller Zeiten"
Rod Stewart feiert am 10. Januar 2020 seinen 75. Geburtstag. Er gehört zu den erfolgreichsten britischen Sängern und wird vom Rolling Stone auf Rang 59 der "100 besten Sänger aller Zeiten" geführt.

Geboren wird Rod Stewart als Sohn schottischer Einwanderer in London. Er hat mit 16 Jahren einen Vorvertrag als Profifußballer in der Tasche, jobbt als Totengräber, bedruckt Seidenstoffe, nimmt 1964 seine erste Single auf, singt 1967 bei der Jeff Beck Group und wechselt mit Gitarrist Ron Wood 1969 zu den Faces. Sein Markenzeichen ist seine struppige Frisur und seine rauchig-sanfte Stimme. Weltberühmt wird Rod Stewart 1971 mit seinem Soloalbum "Every Picture Tells a Story" mit dem Hit "Maggie May" und 1972 erorbert er mit dem Song "Sailing" auch die Fans in Deutschland. Seine Wandlungsfähigkeit und sein Gespür für die richtigen Songs beweist Rod Stewart 2002 mit einer Sammlung von Jazz-Standards unter dem Titel "It Had to be You - The Great American Songbook".

Er hat da gerade seine Erkrankung an Schilddrüsenkrebs aus dem Jahr 1999 überwunden und muss das Singen wieder neu erlernen. Das Wagnis gelingt und wird mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung erhält er im Juni 2016 für seine Erfolge als Sänger und seinem Einsatz für wohltätige Zwecke: Elisabeth II. adelt ihn zum Knight Bachelor. Von Prinz William erhält er am 11. Oktober 2016 den Ritterschlag und darf den Zusatz "Sir" seinem Namen voranstellen.

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Elvis: ´68 Comeback Special
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Am 3. Dezember 1968 kommt Elvis nach sieben Jahren ohne Auftritt mit einem Paukenschlag in die Wohnzimmer Amerikas: Für den Sender NBC steht er für ein "Comeback Special" vor den Kameras.

Nach seinen Ausflügen ins Filmgeschäft präsentiert sich Elvis in drei Settings: Der Sit-Down Section als Unplugged-Session mit Band, der Stand-Up Section mit großem, aber unsichtbarem Orchester und zwei Bühnen-Szenen. Das Presley-Management will eine Show für junge Zuschauer.

Die Proben und Dreharbeiten beginnen im Juni 1968 in den NBC-Studios in Burbank in der Nähe von Los Angeles, und was alle erhofft haben, tritt ein: Die Show wird zu einem TV-Event in den USA und erreicht Rekordquoten. Elvis macht es sichtlich Spaß wieder als Sänger und Entertainer aufzutreten. Sein letzter Auftritt liegt sieben Jahre zurück und er ist froh keine seichten Filmrollen mehr übernehmen zu müssen, in die ihn sein Manager immer wieder drängt.

Doch zunächst ist Elvis gar nicht begeistert, als er 1967 von den Plänen zu einem ursprünglich geplanten Christmas-Special im TV erfährt. Er hat keine Lust auf Weihnachtslieder. Doch der Produzent Bob Finkel überzeugt Elvis mit seinem Konzept einer ganz auf Elvis zugeschnittenen Show mit ganz unterschiedlichen Musikstilen. Der geplante Weihnachtssong wird zwar aufgezeichnet, fliegt aber in der endgültigen Fassung raus.

Elvis ist schon nach den ersten Proben begeistert, lässt seinen Manager zu sich kommen und verkündet, dass er wieder auf Tour gehen will. 1969 nimmt Elvis das Album "From Elvis in Memphis" auf, unterschreibt einen Vertrag über mehrere Liveauftritte in Las Vegas und geht ab 1970 nach 13 Jahren Pause wieder auf eine Tournee durch die USA.

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Stevie Nicks: 24 Karat Gold Tour

Im März 2017 filmen Kameras die Auftritte von Stevie Nicks in Indianapolis und Pittsburgh im Rahmen ihrer "24 Karat Gold Tour: Songs from the Vault", die im Oktober 2016 beginnt und im November 2017 endet.

Im Oktober 2020 kommt das Konzert weltweit für zwei Tage in die Kinos und dokumentiert Stevie Nicks einzigartige Stimme und Ausstrahlung. Begleitet von ihrer Band singt sie sich durch ein Hitprogramm mit eigenen Songs und Hits von Fleetwood Mac wie "Landslide" und "Rihannon".

"Die 24-Karat-Gold-Tour war meine Lieblings-Tournee aller Zeiten. Ich liebe es dieses Konzert mit meinen Fans zu teilen. Von mir für sie - 24 Karat Gold", erklärt Stevie Nicks. Die zweifache Rock & Roll Hall of Fame-Ikone ist mit sechs Top-Ten-Alben und acht Grammy-Nominierungen eine der wichtigsten Frauenstimmen in der Rockmusik.

1948 in Phoenix, Arizona als Stephanie Lynn "Stevie" Nicks geboren, gründet sie 1968 zusammen mit Lindsay Buckingham die Band "Fritz", die es immerhin bis zur Vorgruppe von Jim Hendrix, Janis Joplin und Creedence Clearwater Revival schafft. 1975 steigen Stevie und Lindsay bei Fleetwood Mac ein: Aus der Bluesband wird eine der erfolgreichsten Rock-Pop-Bands der kommenden Jahre. Das 1977er Album "Rumours" gilt als Meisterwerk und ist bis heute eines der meistverkauften Alben weltweit.

Anfang der 1980er Jahre startet Stevie Nicks parallel zu Fleetwood Mac ihre Solokarriere, muss aber 1986 eine Pause einlegen, um sich im Betty Ford-Center wegen ihrer Kokainsucht behandeln zu lassen. "Alle von uns (bei Fleetwood Mac) waren drogenabhängig, aber ich war am schlimmsten dran", sagt Stevie Nicks im März 2020 in einem Interview. Bis zu ihrem Aufenthalt in der Klink ist Stevie Nicks Anfang der 80er Jahre im Gegensatz zu Fleetwood Mac als Solokünstlerin sehr erfolgreich und schreibt zusammen mit Prince den Song "The Wild Heart". Doch auch nach dem Klinikaufenthalt hat Stevie Nicks gesundheitliche Probleme, ist abhängig von Beruhigungsmitteln und leidet unter dem Fatigue-Syndrom. "Sie haben mich sehr sehr krank gemacht", sagt sie damals in einem Interview. Ihrer Stimme scheint das alles wenig geschadet zu haben. Von samtweich-heiser und ziemlich tief bis sehr hoch und strahlend klar reicht ihr unvergleichlicher Mezzosopran, die bis heute Fans weltweit begeistert. Und auch 2017 verkörpert sie auf der Bühne die glamouröse und geheimsnisvolle Hippie-Sängerin, der viele schon immer zutrauten in Wahrheit eine Hexe zu sein.

Der Rolling Stone führt sie 2015 als eine von wenigen Frauen auf Rang 53 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.

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Prince: Sign o' the Times

Im Juni 1987 lässt Prince die letzten Konzerte seiner Europatournee filmen, die mit später zusätzlich gedrehten Szenen in seinem Studio zusammengeschnitten werden. 1987 hat der Film Kinopremiere.

Im Kino hat der Film mäßigen Erfolg, aber die Kritiker sind begeistert. Für den Rolling Stone sind "Prince und Band in Höchstform", und für das britische Magazin Sky ist der Film "der größte Konzertfilm aller Zeiten". Die Philadelphia Daily News vergleicht Prince mit Elvis.

Eigentlich sollte Prince die "Sign o' the Times-Tournee" im Sommer 1987 auf Wunsch seiner Plattenfirma Warner Bros. Records fortsetzen. Doch darauf hat der Superstar keine Lust und beschließt mehrere Konzerte aufzuzeichnen. Schlecht gelaunt ruft er seine Toningenieurin an: "Susan, ich brauche für morgen einen LKW mit mobilem Tonstudio, und zwar zügig. Das muss klappen, wir nehmen das Konzert auf und es muss perfekt sein, sonst werden Leute gefeuert!" Ein britisches Filmteam zeichnet drei Konzerte in Rotterdam und das Abschlusskonzert in Antwerpen zwischen dem 26. und 29. Juni 1987 auf.

Doch als das Material auf dem Schneidetisch liegt, stellt Prince sehr schnell fest, dass der Sound nicht überzeugend aufgezeichnet wurde und auch das Filmmaterial Schwächen hat. Prince ruft seine Band zusammen, spielt das Konzert komplett in seinem Studio und stellt für die Kameras im Juli 1987 auch einige Szenen nach. Gegen den Willen von Warner bringt Prince den Film im November 1987 in die Kinos der USA und 1988 auch nach Deutschland.

Das Lexikon des internationalen Films urteilt: "Konzertmitschnitt der Europa-Tournee des Popmusikers Prince. Ein durch seine filmische Geschlossenheit, musikalische Bandbreite und mitreißende Rhythmen überzeugender Film, dessen Akteure durch Spielwitz und -freude für sich einnehmen. Für Fans zeitgenössischer und zukunftsweisender Rockmusik hörens- und sehenswert."
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Prince: Rave un2 the Year 2000
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Am 18. Dezember 1999 produziert Prince in seinen Paisley Park Studios eine legendäre Silvestershow, die als Pay-Per-View Konzert am 31. Dezember 1999 ausgestrahlt wird und das Millennium einläutet.

Nach allen großen Hits endet das fulminante Konzert mit dem Song "1999", dessen Zeilen zum Motto des unvergeßlichen Abend werden: "Party Like it's 1-9-9-9". Prince steht mit seiner Band The New Power Generation und zahlreichen Gästen auf der Bühne.

Mit dabei sind George Clinton, Lenny Kravitz, der Saxophonist Maceo Parker, die Sängerin Rosie Gaines, der Basisst Larry Graham und viele andere mehr. Prince ist wie elektrisiert, singt, tanzt und spielt Gitarre, als ob es das letzte Konzert seines Lebens wäre. Der Hintergrund der Bühne wird von der überlebensgroßen Darstellung des "Love Symbols #2" bestimmt, seinem Protest gegen seine Plattenfirma, die 1993 von Prince eine Schaffenspause verlangt und ein Greates Hits-Album herausbringen will. Prince sieht sich in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt und gibt an seinem 35. Geburtstag, am 7. Juni 1993, per Pressemitteilung bekannt, dass sein Künstlername nun das unaussprechbare Symbol sei. In den Medien wird er nun "The Artist Formerly Known as Prince" genannt. Er selbst schreibt sich das Wort Slave auf die Wange und erklärt: "Wenn einem die eigenen Master nicht gehören, gehört man dem Master." Warner Bros. Records gehören damals die Urheberrechte an seinen Songs, die er für das Label aufnimmt. 1994 beendet Warner die Zusammenarbeit mit Prince und am 31. Dezember 1999 endet der Vertrag zwischen Prince und Warner. Am 16. Mai 2000 heißt Prince dann wieder Prince, der Albtraum ist vorbei.

16 Jahre später, am 14. April 2016, verliert Prince auf dem Rückflug von einem Konzert in Atlanta das Bewusstsein. Er hat eine Überdosis eines Schmerzmittels eingenommen und wird nach einer Notlandung in Moline, Illinois, ins Krankenhaus gebracht. Prince kann das Krankenhaus am 15. April wieder verlassen. Doch am 21. April 2016 wird Prince in einem Fahrstuhl seines Studios leblos aufgefunden und um 10:07 Uhr mit 57 Jahren für tot erklärt. Als Todesursache wird die Überdosis eines Schmerzmittels diagnostiziert, das sich Prince selbst verabreicht hat: Die Medikamentenpackung hat einen anderen Inhalt als angegeben, nämlich gefälschte Schmerzmittel. Von wem der Musiker die gefälschten Schmerzmittel erhalten hat, wird nie geklärt.

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Chaka Khan: Homecoming

Am 20. Juli 2019 kehrt die mit zehn Grammys ausgezeichnete Sängerin Chaka Khan für ein Konzert in ihre Heimatstadt Chicago zurück. Begleitet von einer zwölfköpfigen Band begeistert die Queen of Funk.

Geboren 1953 als Yvette Marie Stevens, bekommt sie von den Black Panthers den Spitznamen "Chaka" für ihre Hilfe beim kostenlosen Frühstücksprogramm für Kinder. Stevie Wonder begleitet Chakas Karriere, die 1984 mit "I Feel for You", geschrieben von Prince, weltweit bekannt wird.

Mit ihrer Band "Rufus" hat die Queen of Funk einige Hits wie "Ain't Nobody" aus dem Jahre 1983, aber auch solo feiert sie Erfolge wie mit "I'm Every Woman" aus ihrem 1978er Solodebütalbum "Chaka". Doch nach den Erfolgen der 1970er und 80er Jahre kämpft Chaka Khan mit ihrer Drogen- und Alkoholsucht, die sie erst in den 2000er Jahren übersteht: "Ich fühle mich geehrt durch die Liebe, die Unterstützung und die Güte meiner Fans weltweit und der Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen durch die ganzen Jahre. In meiner Karriere bin ich einige Male durch die Hölle gegangen, aber ich bin immer noch hier als lebendes Beispiel für Gottes Liebe und Güte", sagt Chaka Khan rückblickend.

2002 singt sie zusammen mit der Hip Hop-Band "De La Soul", erhält 2004 die Ehrendoktorwürde des Berklee College of Music (Boston) und wird 2005 mit Gold für die Compilation "The Best of Chaka Khan" ausgezeichnet. In den Folgejahren covert sie sehr erfolgreich den Prince-Song "Sign o' the Times" und arbeitet mit Michael McDonald und Anastacia zusammen. Für "Funk This" gewinnt sie 2008 gleich zwei Grammys, einen für das beste R&B-Album und einen für den Song "Disrespectful" im Duett mit Mary J. Blige. Im Oktober 2016 singt Chaka Khan im Rahmen eines Tribute-Konzerts für den im April 2016 verstorbenen Sänger Prince im Xcel Energy Center in Saint Paul.

Miles Davis sagte einmal über Chaka Khan: "Sie singt, wie meine Trompete klingt" und Aretha Franklin meinte: "Sie ist eine einzigartige, erstklassige Sängerin."

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Eric Clapton: Crossroads Guitar Festival 2019
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Am 20. und 21. September 2019 lädt Eric Clapton zur fünften Ausgabe seines Crossroad Guitar Festivals nach Dallas. Die besten Gitarrespielenden kommen zu Gunsten des "Crossroads Centre Antigua".

1998 wird auf der Karibikinsel Antigua eine Einrichtung zur Rehabilitation von Alkohol- und Drogenabhängigen eröffnet. Eric Clapton ist Miteigentümer und Geldgeber. Selbst ehemals abhängig, schafft Eric Clapton einen Ort, an dem internationale Experten Patienten behandeln.

Nach 2004 in Dallas, 2007 und 2010 in Chicago und 2013 in New York, kehrt das Crossroads-Event nach Dallas zurück. Mit dabei sind Sheryl Crow, Bonnie Raitt, Albert Lee, Derek Truks, Doyle Bramhall II, Jeff Beck, Peter Frampton, Citizen Cope aber auch viele junge Künstler wie Pedro Martins, Daniel Santiago und Lianne La Havas. Wenn Eric Clapton ruft, kommen alle. Er ist der einzige Künstler, der drei Mal in die Rock and Hall of Fame aufgenommen wird.

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Metallica: S&M 2 - Together Again Live

Am 6. und 8. September 2019 feiern Metallica 20 Jahre "Symphony & Metallica". Das mehrfach ausgezeichnete Crossoverprojekt war ein Überraschungserfolg, den Metallica mit der Fortsetzung wiederholen.

Wieder werden Metallica vom San Francisco Symphony Orchestra begleitet, diesmal unter der Leitung von Edwin Outwater und Michael Tilson Thomas. Michael Kamen, der 1999 am Pult stand, ist 2003 verstorben. Im August 2020 wird "S&M 2" veröffentlicht und begeistert die Fans.

Auch Wayne Isham, der Regisseur des 1999er "Classic meets Metallica"-Konzerts, führt wieder die Kameras an beiden ausverkauften Abenden mit insgesamt 40.000 Zuschauern. Die Kritiker fragen sich: "Erwartet uns nur ein Aufguss aus dem Jahr 1999?" Erwartungsgemäß spielen Metallica die großen Hits und die Setlist ähnelt dem 1999er Auftritt. Doch diesmal ist die Halle viel größer, Metallica und das 80-köpfige Orchester stehen in der Mitte, umringt von einem frenetischen Publikum, dass mitsingt und sich kaum beruhigen lässt. Auch sind die Arrangements wesentlicher ausgefeilter als 1999, das Orchester ist diesmal nicht nur eine Ergänzung, sondern es ist eine Symbiose aus Metal und Klassik. Neben den Superhits wie "One", "Master of Puppets", "Nothing Else Matters" und "Enter Sandman" überraschen Metallica mit dem Song "All Within my Hands" mit akustischen Gitarren und satter Streicherbegleitung

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Roger Waters: Us + Them
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Über zwei Millionen Fans sind 2017 und 2018 bei über 150 Konzerten dabei, als Roger Waters auf seine "Us + Them"-Welttournee geht. Im Juni 2018 filmen Kameras an vier Abenden im Ziggo Dome in Amsterdam mit.

Das Ergebnis wird am 7. September 2019 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig uraufgeführt. Die Filmstarts-Redaktion urteilt: "Ein mitreißender Konzertfilm und ein Kino-Pflichtbesuch für alle Fans." Variety.com schreibt: "The film looks and sounds fantastic."

Roger Waters, Gründungsmitglied von Pink Floyd, dokumentiert 1979 mit seinem Konzeptalbum "The Wall", dass Popmusik auch Erfolg haben kann, wenn die Texte politisch und gesellschaftskritisch sind. 2018 verzaubert der meinungsstarke Bassist Amsterdam mit einer atemberaubenden Inszenierung aus Musik, Videoprojektionen, Filmsequenzen und einem aufwändigem Lichtdesign. Sein Thema ist das Schicksal der Flüchtenden in Europa, die Gier der Reichen und die Figur des Donald Trump, an dem sich Roger Waters explizit abarbeitet. Dazu lässt er mitten im Publikum eine riesige Fabrik aus dem Boden entstehen, verzaubert mit einer verblüffenden Weltall-Szenerie und spielt dazu mit seiner Band die Hits aus alten Pink Floyd-Tagen und aus seinem neuen Album "Is This the Life We Really Want". Musikreviews.de schreibt: "Waters ist nicht nur leidenschaftlicher, perfekter Musiker, sondern auch ein lauthalser Mahner, der aus voller pazifistischer Überzeugung handelt und diejenigen anprangert, die die Verantwortung für die derzeit so hasserfüllten Zustände tragen."

Roger Waters wird am 6. September 1943 in England geboren. Sein Vater fällt 1944 im italienischen Anzio im Kampf gegen die deutsche Wehrmacht, ein Verlust, der Roger Waters nach eigenen Aussagen bis heute belastet und den er in vielen seiner Songs thematisiert. Er ist Fan von Bob Dylan und John Lennon und gründet 1965 während seines Architekturstudiums seine erste Band zusammen mit Keyboarder Richard Wright, Schlagzeuger Nick Mason und Sänger und Gitarrist Syd Barrett. 1968 verlässt Syd Barret die Band, Roger Waters wird zum kreativen Kopf und verlässt 1985 Pink Floyd. Am 21. Juli 1990 steht er mit vielen Stars der internationalen Musikszene auf dem ehemaligen Todesstreifen mitten in Berlin vor über 250.000 Zuschauenden und präsentiert sein Meisterwerk "The Wall". Waters will wachrütteln, kritisiert die Entfremdung der Menschen durch ökonomische Zwänge und prangert Shows und Musicals an, die die Menschen nur ruhigstellen und nicht zum Mitdenken anregen. Am 2. Juli 2005 steht er erstmals seit 24 Jahren wieder gemeinsam mit Pink Floyd auf der Bühne im Rahmen des von Bob Geldof organisierten Live 8-Konzerts in London. Auch am 12. Mai 2011 teilt Roger Waters die Bühne mit David Gilmour und Nick Mason in London, doch eine Vereinigung von Pink Floyd steht nicht bevor. Mit seinem 2017er Album "Is This the Life We Really Want?" erreicht er erstmals als Solokünstler die Nummer 1 der Musikcharts und geht auf die "Us + Them" - Welttournee. Die für 2020 geplante Nordamerika-Tournee wird aufgrund der Covid-19-Pandemie um ein Jahr verschoben.

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Mariah Carey: Daydream World Tour
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1995 erscheint Mariah Careys Studioalbum "Daydream". Mit den neuen Songs geht sie 1996 auf die "Daydream World Tour" mit Stationen in Japan, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und England.

Das japanische Fernsehen überträgt ihr Konzert in Tokyo im März 1996 live und dokumentiert die Diva auf dem Höhepunkt ihrer frühen Karriere auf einer riesigen Bühne vor einem zurückhaltend begeisterten Publikum, dass staunend an den Lippen der Fünf-Oktaven-Sängerin hängt.

Auch 2020 spielt Mariah Carey in der Top-Liga der Popstars. Sie wird am 11. Juni 2020 in die "Songwriters Hall of Fame" aufgenommen und nimmt an mehreren Wohltätigkeitskonzerten für den Kampf gegen Covid-19 teil. Im September 2020 erscheint ihre Biografie "The Meaning of Mariah Carey" und am 2. Oktober 2020 legt die Diva nach und veröffentlicht ihr neues Album "The Rarities".

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Avicii: Tribute Concert - In Loving Memory of Tim Bergling

Am 20. April 2018 schockt die Nachricht vom Tod des Musikers Avicii alias Tim Bergling die Musikwelt. Im Rahmen eines Gedenkkonzert am 5. Dezember 2019 in Stockholm nehmen Fans und Stars Abschied.

Sandro Cavazza, Aloe Blacc, Zak Abel, Johanna Söderberg, Audra Mae, Vargas & Lagola, MishCatt, Rita Ora und Adam Lambert sind nur einige der Mitwirkenden des Konzerts der Tim Bergling Foundation, die alle Erlöse an Stiftungen für mentale Gesundheit und Suizidprävention spendet.

Tim Bergling wird am 20. April 2018 nach seinem Selbstmord in Maskat, Oman tot aufgefunden. Seine Familie hat sich zum Ziel gesetzt im Rahmen ihrer Stiftung über die Behandlung psychischer Erkrankungen und über Suizidprävention aufzuklären. Im Juni 2019 erscheint das posthume Studioalbum "Tim" und gleichzeitig beginnen die Vorbereitungen zum Gedenkkonzert. Eine 30-köpfige Band und viele Weggefährten und Weggefährtinnen machen den Traum von Tim Bergling wahr: Schon immer wollte Avicii seine im Studio produzierte Musik live mit einer großen Band aufführen. Die 50.000 Eintrittskarten sind innerhalb von 30 Minuten ausverkauft. Im Publikum mit dabei sind Prinzessin Sofia und Carl Philip von Schweden und feiern die Musik und das Andenken des schwedischen DJ's, Remixer und Musikproduzenten, der als "Gott in Sachen Produktion von elektronischer Tanzmusik" galt.

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Shakira: In Concert - El Dorado World Tour
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2018 geht die kolumbianische Sängerin Shakira von Juni bis November auf ihre 6. Welttournee durch Europa, Asien, Nordamerika und Lateinamerika. Am 3. September filmen Kameras die mitreißende Show.

Eigentlich soll die Tour am 8. November 2017 in Köln beginnen, doch eine Blutung am rechten Stimmband zwingt Shakira die Tour ins nächste Jahr zu verlegen. In Los Angeles ist sie in Bestfrom und präsentiret alle Hits wie "She Wolf", "Underneath your Clothes" und "Waka Waka".

Bei dieser Tour überlässt Shakira nichts dem Zufall. Sie ist in alle Entscheidungen miteingebunden und führt auch Co-Regie bei der Konzertaufzeichnung. Über ihre sozialen Netzwerke lässt sie die Fans darüber entscheiden, welche Songs im Konzert gespielt werden sollen. Shakira stellt ihr gewohntes Team zusammen und lässt die verschiedenen Bühnenoutfits vom französischen Modelabel "Balmain", dem Designer Brian Lichtenberg und den Labels "Black Majesty" und "Agent Provocateur" anfertigen.

Die Presse ist begeistert. So vergibt die Times in London fünf von fünf Sternen für die Show und beschreibt Shakira als "scharfe Rockbraut" und "feurige Verführerin". Auch der englische Guardian ist begeistert von Shakiras Fähigkeit, auch noch nach drei Jahrzehnten im Popgeschäft Arenen zu füllen und ihre lateinamerikanischen Fans mit englischsprachigen Songs zu begeistern. Weitere Presse-Superlative wie "Queen of Stage", "Global Superstar" oder "Queen of Latin Pop" begleiten die Tour. Die Los Angeles Times gar fühlt sich erinnert an "die Rückkehr einer Heldin" und Lucas Villa von AXS.com schreibt nach der Show in Anaheim: "Anstatt sich allein auf eine große Produktion zu verlassen, nützt Shakira ihr bestes Instrument, ihren Körper, um das Publikum in ihren Bann zu ziehen um im Gold-Standard eines Darstellers zu funklen." Einen Schreckmoment übersteht Shakira bei ihrem Auftritt in Mexico City: Ein Fan stürmt am Ende der Show auf die Bühne. Shakira bleibt gelassen, umarmt den Fan und macht sogar noch ein Foto mit ihm, während ihn die Security von der Bühne abführt.

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Christina Aguilera: Stripped Live in the U.K.

Am 2., 3. und 5. November 2003 ist Christina Aguilera im Rahmen ihrer "Stripped Live"-Tour für drei Konzerte Gast im Londoner Wembley Stadium und begeistert die Fans mit einem Best of-Programm.

Eigentlich soll die Tournee am 10. November 2003 im britischen Newcastle und ab Mai 2004 in Nordamerika weitergehen, doch Christina Aguilera muss alle weiteren Termine wegen einer Stimmbandentzündung absagen. Zum Glück lässt Xtina die Show im Wembley Stadium aufzeichen.

Die New York Times schreibt von einer "Spektakulären Show!" und der britische Kritiker Peter Martin lobt "die Ausstattung, die Choreografien und Aguileras stimmliche Fähigkeiten". Die 1,59 Meter große Aguilera hat das Publikum in London von Beginn an fest im Griff.

Geboren am 18. Dezember 1980 in Staten Island in New York schafft es Christina Aguilera 1993 in den "New Mickey Mouse Club". 1998 singt sie für den Disney-Film "Mulan" den Song "Reflection", erreicht 1999 mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum die Spitzenpostion der Billboard-Charts und wird im Februar 2000 in der Kategorie "Best New Artist" mit einem Grammy ausgezeichnet. Den weltweiten Durchbruch schafft Christina Aguilera 2002 mit der Single "Beautiful" und einer Message für alle Mädchen: "Du bist schön, ganz egal was sie sagen". In Jeans und T-Shirt beendet sie 2003 das Konzert in London mit diesem Hit, der zur Hymne der LGBT-Bewegung wird. In London präsentiert Christina Aguilera auch ihr neues Alter Ego "Xtina", schwarzhaarig, provokativ, gepierct und leicht bekleidet.

Inzwischen ausgezeichnet mit fünf Grammy Awards, einem Latin Grammy Award und einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, führt sie der Rolling Stone auf Platz 58 der "100 Größten Sänger und Sängerinnen aller Zeiten". Mit geschätzten 100 Millionen verkaufter Alben gehört sie zu den erfolgreichsten Künstlern und Künstlerinnen aller Zeiten. Zusammen mit Whitney Houston und Mariah Carey gehört die Vier-Oktaven-Sängerin zu den großen Drei der 1980er und 90er Jahre, die bis heute unerreicht sind.

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Prince: Let's Go Crazy - The GRAMMY® Salute

Am 21. April 2020 würdigen Künstler wie Gary Clark Jr., Earth, Wind & Fire, Sheila E., Chris Martin, Susanna Hoffs, Mavis Staples, Usher, John Legend und andere Prince in einer USA-weiten TV-Show.

Die Recording Academy hat nach Los Angeles eingeladen, um die Musik des am 21. April 2016 verstorbenen Musikgenies Prince zu feiern. Begleitet von der Prince-Band "The Revolution" interpretieren die Gäste die größten Hits des unvergessenen Jahrhundertkünstlers.

Gastgeberin des Abends, der am 28. Januar 2020 aufgezeichnet wird, ist die Schauspielerin Maya Rudolph, die weitere Gäste wie Supermodel Naomi Campbell, Schauspieler und Komiker Fred Armisen, Sängerin Alicia Keys und die Primaballerina Misty Copeland begrüßt. Im Mittelpunkt der Show steht die Musik des 38-fachen Grammy-Nominierten und siebenfachen Grammy-Gewinners. "Für mich ist Prince Musik. Wer Prince liebt, der liebt Musik. Er hatte so viel zu erzählen und dann ist er viel zu früh gegangen", sagt Maya Rudolph. Die musikalische Leitung der Sendung liegt in den Händen der Prince-Schlagzeugerin Sheila E. und den Prince-Produzenten Jimmy Jam und Terry Lewis. Sie berücksichtigen auch den Bangles-Hit "Manic Monday", der 1985 veröffentlicht wird. Im Rahmen der Prince-Gala interpretieren Bangles-Sängerin Susanna Hoffs und Coldplay-Sänger Chris Martin den Song in einer berührenden Unplugged-Fassung. Oscarpreisträger John Legend nimmt sich den Sinead O'Connor-Hit "Nothing Compares 2 U" vor und der siebenfache Grammypreisträger Beck begeistert mit seiner Version von "Raspberry Beret". Bluesikone Mavis Staples sorgt mit ihrer Version von "Purple Rain" für Gänsehaut und Prince-Schlagzeugerin Sheila E. bringt mit einem Medley das begeisterte Publikum zum Tanzen. "Er war und ist der beste Gitarrist der Welt", sagt Gitarrist und Sänger Gary Clark Jr. über Prince. Er eröffnet die Gala mit dem Prince-Hit "Let's Go Crazy".

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Alice Cooper: A Paranormal Evening at the Olympia Paris
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Am 7. Dezember 2017 lässt Alice Cooper das Abschlusskonzert seiner "Paranormal Welttournee" in Paris aufzeichnen und begeistert das Publikum mit seinen Hits in einem aufwändigen Bühnenspektakel.

Kraftvoll und souverän singt sich der Schockrocker mit Kultstatus durch ein Best of-Programm. Für viele ist Paris das beste Cooper-Live-Album aller Zeiten. Die Kritik schreibt: "Cooper präsentiert sich hier einmal mehr als der geborene Entertainer, wie man ihn kennt und liebt."

Begleitet wird Alice Cooper von der Gitarristin Nita Strauss, dem Bassisten Chuck Garric, dem Schlagzeuger Glen Sobel und den beiden weiteren Gitarristen Tommy Henriksen und Ryan Roxie. Wenige Wochen nach dem Auftritt im Olympia sagt Cooper dem Nachrichtensender N-TV: "Solange die Musik wirklich gut ist, kannst du alles sein, was Du willst: Dann kannst du die Musik auf die Bühne bringen und mit allem dekorieren, was du willst. Aber das Lied steht an erster Stelle. Der Kuchen kommt vor der Glasur. Und ich habe halt einen Kuchen mit sehr viel Glasur."

Alice Cooper wird am 4. Februar 1948 in Detroit, Michigan als Vincent Damon Furnier geboren. Sein Markenzeichen werden seine raue Stimme und seine Bühnenshows mit Pyrotechnik, Guillotinen, Theaterblut und Würgeschlangen. Er wird zum Godfather des Shock Rock und macht auch als Schauspieler eine große Karriere.

Mit 16 Jahren beginnt Alice Cooper seine Karriere in einer Schulband und 1969 erscheint sein erstes Album "Pretties for You". Den Ruf als Schockrocker erhält Alice Cooper durch einen Zufall. Während eines Konzerts im September 1969 in Toronto, verirrt sich ein Huhn auf die Bühne. Cooper nimmt an, dass das Huhn fliegen kann und wirft es in die Luft. Das Huhn fällt ins Publikum und wird dort zerrissen. Der Vorfall geht als "Chicken Incident" in die Bandgeschichte ein. Am nächsten Tag sind die Zeitungen voll und schreiben fälschlicherweise, dass Cooper dem Huhn den Kopf abgebissen hat und sein Blut getrunken hätte. Frank Zappa ruft bei Alice Cooper an und will wissen, ob die Geschichte stimmt. Cooper erklärt ihm, dass das alles erstunken und erlogen sei, doch Zappa rät ihm: "Nun, was immer du auch tust, erzähl niemandem, dass du es nicht getan hast." Während Peace and Love-Hippie Bands die Szene Anfang der 1970er Jahre beherrschen, bleibt Cooper mit seiner Band lieber bei "Spaß, Sex, Tod und Geld". Er fühlt sich als 2Holzpflock, der durch das Herz der Love Generation getrieben wird“. In den nächsten Jahren baut er einen elektrischen Stuhl in seine Inszenierungen ein und lässt sich Glam-Rock Kostüme schneidern. 1972 wird er mit der Single "School's Out" über Nacht weltberühmt. In den USA erreicht der Song Platz 2 der Hitparade und in England stürmt der Song auf Platz 1. 1973 macht das Album "Billion Dollar Babies" Alice Cooper zum Superstar, zum gerngesehenen Gast in TV Shows und zum Schauspieler: 1974 spielt er einen "Satanic Cult"- Sänger. 1977 weist sich Alice Cooper selbst in eine Entzugsklinik ein, sein übermäßiger Alkoholkonsum zwingt ihn dazu. Bis heute steht Alice Cooper auf den Konzertbühnen und vor den Filmkameras. Er spielt 1987 im Horror-Schocker "Prinz der Finsternis" unter der Regie von John Carpenter, wird 1988 bei einem Bühnenunfall fast stranguliert, geht auf Tourneen mit seiner Band und singt als Gast bei dem Guns N' Roses Album "Use your Illusion 1".

1992 spielt er sich selbst in der Komödie "Wayne's World", bekommt 2003 seinen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame", hat ab 2004 seine eigene Radioshow "Nights with Alice Cooper", erhält 2006 den "Classic Rock Roll of Honour Award" in der Kategorie "lebende Legende" und wird am 15. Dezember 2010 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2015 macht Alice Cooper weltweit Schlagzeilen: Zusammen mit Schauspieler Johnny Depp und Aerosmith-Gitarrist Joe Perry gründet er die Supergruppe "Hollywood Vampires".

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Muse: Simulation Theory

Mit "Simulation Theory" bringen Muse das Genre des Musikfilms auf eine neue Ebene: Live-Konzert und eine Science-Fiction-Geschichte verschmelzen zu einem optischen und akustischen Erlebnis.

Am 14. und 15. September 2019 inszeniert Regisseur Lance Drake zwei Muse-Konzerte in der Londoner O2-Arena und verbindet in der Nachbearbeitung die Konzertteile mit einer Rahmenhandlung: Wissenschaftler*innen untersuchen die Ursache einer weltweit auftretenden paranormalen Anomalie.

Im August 2020 kommt der Film in die Kinos. Regisseur Drake sagt dazu: "Ziel der Simulation Theory war es, den Umfang der elektrisierenden Live-Show festzuhalten und ihre Verbindung zur DNA der Welt, die wir in den vergangenen drei Jahren in unseren Musikvideos aufgebaut haben, zu erweitern. Unheimlicherweise begann die alternative Realität des Films sich in unser eigenen zu spiegeln."

Das Thema des gleichnamigen Albums, das im November 2018 erscheint, ist die Simulationshypothese, entwickelt im Jahre 2003 vom Philosophen Nick Bostrom. Er nimmt an, dass die meisten gegenwärtigen Menschen Simulationen sind und keine real existierenden Menschen. Menschen leben demnach in einer Computersimulation, die eine Vorgängergeneration erschaffen hat. 2019 gehen Muse damit auf Welttournee. "Aus Fantasie wird Wirklichkeit" umschreibt Sänger und Gitarrist Matthew Bellamy das Thema der Tour, des Films und des Albums, dessen Cover, designt von Paul Shipper, an Star Wars- und Avengers-Plakate erinnert.

Filmstarts.de schreibt dazu: "Muses bislang theatralischste Tournee verwischt die Grenzen zwischen Erzähl- und Konzertfilm, virtuell und realistisch und führt den Betrachter durch ein übernatürliches Spektakel, das die Welt um uns herum in Frage stellt."

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Biffy Clyro: Live at the Barrowlands

Am 15. August 2020 präsentiert das schottische Trio Biffy Clyro sein neues Album "A Celebration of Ending" live in einem weltweiten Livestream aus dem berühmten Barrowland Tanzclub in Glasgow.

Drei Schotten, drei Instrumente und unbändige Leidenschaft für Musik
Unter Coronabedingungen, ohne Publikum, haben sich die pfiffigen Schotten etwas ganz Besonderes ausgedacht: Auf verschiedenen phantasievoll ausgestatteten und geheimnisvoll beleuchteten Spielflächen führt die Band die Zuschauer durch ihr Album, begleitet von einem Streichorchester.

Das Album erscheint bereits einen Tag früher, am 14. August 2020 und schafft direkt den Sprung an die Spitze der britischen Album-Hitparade. Die Website "Metacritic" schreibt: "Biffy Clyro liefern ein Album von ruheloser Fantasie, Inhalt und Stil, dass sich wie ein Sprühregen über die trockenen Weiten des traurigsten aller Sommer legt." Der "Independent" schreibt: "Ein gutes Album, das beruhigt, bewegt und bei jeder Wendung überrascht."

Den Barrowland Ballroom verwandeln die Schotten in eine Traumwelt, spielen auf der Bühne, wandern danach vorbei an rätselhaften Schaufensterpuppen, sanft leuchtenden übergroßen Glühlampen und einem Streichorchester zu einem verspiegelten Glaskasten und spielen dort ihren nächsten Song. Der gesamte Tanzsaal wird zur Bühne, wir sehen Kamerleute bei der Arbeit, die uns bis in den letzten Winkel mitnehmen. Alles ist perfekt geplant, wie ein Hitchcock-Film ohne Schnitt.

Gegründet 1995 im schottischen Kilmarnock, von Sänger und Gitarrist Simon Neil, Bassist James Johnston und seinem Zwillingsbruder, Schlagzeuger Bon Johnston, beginnen Biffy Clyro als Alternative-Rock-Band mit Progressive-Rock-Elementen. In den folgenden Jahren öffnet sich die Band für Popeinflüsse, wird an manchen Stellen fast episch und landet mit dem aktuellen neunten Album das große Werk, zwischen Metal, Punk und Pop und dem Hit "Space", der das Zeug zum weltweiten Hit der Herzen hat.

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[email protected]: Live-Musik mit Milow

Der hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Sänger und Songschreiber Milow aus Belgien besitzt seine ganz eigene und typische Art des Songwritings, in die sich Millionen von Fans gleich zu Beginn seiner Karriere verliebt hatten – eingängige Melodien und ergreifende Texte.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich sein Stil ein wenig vom Akustischen hin zu mehr elektronischen Klangelementen. Aber er schreibt immer Musik mit Herz und es ist genau dieser Umstand, der unzählige Fans mit dem 2009 veröffentlichten Debüt-Album namens "Milow" zu seiner Musik brachte. 2010 hatte Milow in Deutschland, Belgien und der Schweiz bereits Platin-Status und in Frankreich, Österreich und den Niederlanden Gold-Status erreicht und über 500.000 Platten in Kontinentaleuropa und Kanada verkauft. Mit seinem akustischen Cover des Songs "Ayo Technology" von 50 Cent und Justin Timberlake landete er einen viralen YouTube-Hit mit 60 Millionen Klicks und 40 Millionen Streams auf Spotify sowie einem Artikel im Time Magazine.

Seine aktuelle Single "Whatever It Takes" entstand in Berlin, Antwerpen und Los Angeles. Schuld an dem Hin und Her ist Corona! Aber in diesem Fall hat es nicht geschadet. Vielleicht hat jeder Ort seine Stimmung mit reingebracht. Milow sagt, auch wenn es nur drei Minuten sind, er wollte einen positiven Song rausbringen, der einfach mal von den momentanen Sorgen und Ängsten ablenkt. Er schlägt vor: mitsingen oder tanzen.

Wie sich seine Musik live anhört, zeigt Milow bei [email protected] in Weimar mit seinen beiden langjährigen Begleiter*innen Nina Babet und Tom Vanstiphout.

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[email protected]: Live-Musik mit Annett Louisan

Annett Louisan steht im Allgemeinen für einen aufregenden Mix aus Chanson, Folkelementen und Jazz, aber jetzt singt sie Coversongs.

Die zierliche Annett Louisan intoniert mit süßer, feenhaft-unschuldiger Stimme auf ihrer ersten Single "Das Spiel". Selten hat man bei einer deutschsprachigen Künstlerin bereits beim Albumdebüt eine so vielfältige und glaubhaft ausgereifte Mischung aus Koketterie und gleichzeitiger Selbstsicherheit erlebt.

Sie hat Freude daran gefunden, Songs, die für sie eine essentielle Bedeutung haben oder ihr einfach nur Spaß bereiten, neu zu interpretieren. Auslöser war auch ihre Teilnahme an der Sendung "Sing meinen Song": "Als ich während der Arbeiten zum Album in Berlin war, habe ich festgestellt, dass ich eine musikalische Luftveränderung brauche. Als dann die Versionen aus 'Sing meinen Song' rund um die Zeit in Kapstadt zu ganz neuer Wahrnehmung geführt haben, ergab sich fast automatisch die Lust, das Ganze noch auf die Spitze zu treiben. Aus einem Demo wurde der Gedanke: Warum eigentlich nicht? Was für ein Abenteuer, sich mehr oder weniger unvorbereitet Songs zu nähern, die überhaupt nicht naheliegend sind!"

Aus purem Spaß entstanden neue Cover-Versionen, aber das ist gar nicht so einfach so Louisan: "Diese Songs liebe ja nicht nur ich, sondern auch Millionen andere und sie sich zu eigen zu machen, ist eine Herausforderung. Ich wollte mich überraschen lassen. Zusammen mit meinem Produzenten haben wir uns Songs zugeworfen, auf die ich allein nicht gekommen wäre." Wie das klingt, hat sie uns mit ihrer Band für [email protected] in den Räumen der Bauhaus-Universität Weimar vorgeführt.

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