eingestellt am 22. Sep 2021
Vielleicht von Interesse für manche, die diesen Service der Post nutzen:

In den letzten zwei Wochen wurden mehrere meiner Pakete, die über AllesPost zugestellt werden sollten, nicht zugestellt, sondern an den Absender (vorwiegend Amazon) zurückgeschickt u.a. mit dem Vermerk: "Nicht zustellbar".
Nach langem Hin und Her und Nachfragen bei Amazon und der Post (OT Amazon: "Die österreichische Post ist eine einzige Katastrophe!" und Falschauskunft der Post: "Amazon hat die Zustellung ihres Paketes gestoppt.") scheint nun Folgendes Sache zu sein:

Pakete, die vom Versender als "Kleinpaket" aufgegeben werden, was billiger ist, u.a. weil keine Paketverfolgung damit einher geht, werden von der Post nunmehr als Briefe eingestuft. Laut Post ist die Briefweiterleitung über AllesPost allerdings nicht möglich und nicht Teil des Services, der nur für Pakete gilt. Die Bezeichnungn "Kleinpaket" sei - zugegeben - unglücklich, weil damit keine Pakete gemeint sind, sondern eigentlich Briefsendungen.

Deshalb gehen diese Sendungen als unzustellbar an den Absender zurück. Der Empfänger wird darüber NICHT informiert. Verwunderlich für mich, denn bisher wurden ALLE Sendungen über AllesPost problemlos zugestellt, auch die schlichten Papp-Umschlagssendungen etwa von Amazon. Lt. Post arbeitet man mit Amazon schon an einer Lösung, dass Kleinpakete künftig gar nicht erst an die AllesPost-Adresse geliefert werden können, Amazon also quasi die Zustelladresse für diese Sendungsarten sperrt. Bei Amazon weißt man davon jedoch nichts.

Ich nutze den Service der Post nun knapp über ein Jahr, und - wie geschrieben - bislang war die Zustellung über AllesPost problemlos auch für Kleinpakete möglich. In den FAQs von AllesPost heißt es eindeutig: "Das Service kann für alle Warensendungen genutzt werden." In den folgenden Ausnahmen sind Kleinpakete NICHT angeführt.

Nach meinem persönlichen Dafürhalten, versucht die Post klammheimlich den Service zu ihrem Vorteil einzuschränken. Inwieweit dieses Vorgehen eine einseitige (und ohne Zustimmung meinerseits ggf. rechtswidrige) Änderung des bestehenden Vertrags darstellt, wird zu prüfen sein.

Abgesehen vom Ärger steht nämlich noch ein Aspekt im Raum:
Auf Nachfrage bei Amazon, teilt man zwar mit, dass grundsätzlich im System zu ersehen sei, wenn eine Sendung VOR Zustellung durch die Post zurückgeschickt wird, somit der Kunde schuldlos an der Retournierung ist, allerdings kann nicht sicher ausgeschlossen werden, dass - vor allem bei Kunden, welche regelmäßig bzw. in großer Stückzahl Ware retournieren - eine automatische (permanente) Kunden-Kontensperre vom System eingeleitet wird.

Da man bei Bestellung nicht sieht, ob eine Sendung als Paket oder als Kleinpaket versendet werden wird, sollte man bei "kleinen Bestellungen" wohl derzeit AllesPost besser nicht verwenden.

Ein PJ-Schnäppchen, das bei mir betroffen ist:
preisjaeger.at/dea…318
Aufgeteilt von Amazon auf zwei Sendungen, eine ging zurück, die andere hängt seit Tagen als "unzustellbar" im Post-System fest, wobei hier sogar ein Zustellversuch vermerkt ist, der gar nicht stattgefunden hat.

Wie sind Eure Erfahrungen? Kennt jemand das Problem?

In diesem Sinne!
BG, miserandus
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