eingestellt am 30. Jän 2023
Angesichts der unverschämten Preiserhöhungen im Lebensmittelhandel habe ich mich schon öfter geärgert, dass ich alte Rechnungen nicht aufgehoben habe. Ändert natürlich nichts an den Preisen, aber durch die stetigen Preiserhöhungen alle paar Wochen/Monaten quer durchs Sortiment verschwimmt mittlerweile meine Erinnerung, was meine Standardprodukte vor einem Jahr noch gekostet haben.

Ich dachte mir, nachdem alle großen Supermarktketten mittlerweile Onlineshops haben wäre es - Programmierkenntnisse vorausgesetzt - gar nicht so schwierig, sowas umzusetzen. Und siehe da, sowas gibts tatsächlich schon

supermarkt.at
Mit Ausnahme von Hofer sind dort alle großen Händler vertreten und ich finde die Seite recht übersichtlich aufgebaut. Auch aktuelle Aktionen sind abgebildet, d.h. man sieht immer den tagesaktuell günstigsten Preis

wokostswas.at
Hier ist Hofer mit an Bord, dafür fehlen die reinen Online-Supermärkte (Gurkerl, Alfies) sowie Unimarkt. Design-technisch finde ich die erste Seite deutlich übersichtlicher, hier hat man allerdings wie bei Geizhals einen Preisverlauf, der mehrere Jahre zurückreicht und kann sich ärgern, wie teuer der Einkauf geworden ist

Kürzliche Preiserhöhungen werden sogar auf der Startseite hervorgehoben, alleine heute zähle ich ca. 30 Produkte, die bei Billa erhöht wurden. Leider sind nicht alle Produkte/Marken vertreten, womöglich haben nicht alle Hersteller eine Freude daran, dort gelistet zu sein.
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8 Kommentare

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    Saugeil, kannte ich beides nicht, danke!
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    Coole Sites. Witzig darin zu schmökern. Jetzt bräuchte man noch einen verknüpfte Einkaufslistenapp
    und eine KI die Alternativen berechnet (also 2x 500g statt 1x 1000g, Eingemarke x vs. Eigenmarke y)
    und Cambridge Analytica die mir sagt bis wieviel € ich Marke/Bio kaufen will und ab wann doch Eigenmarke

    und dann hoffen wir mal dass der Supermarkt nicht an die Daten rankommt :-D
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    Stimmt, mir würden auch noch einige Funktionen einfallen, die sehr hilfreich wären. Wie du sagst, die Einkaufsliste wär eine super Sache. Auch versteckte Preiserhöhungen über reduzierte Füllmengen ("Shrinkflation") sollte man eigentlich gut erkennen und abbilden können, um wirklich die reale Preiserhöhung pro 100 g zu ermitteln. Aber sind beides nur Hobbyprojekte und fließt vermutlich nicht allzu viel Zeit rein. Bzw. vielleicht wäre die Motivation größer, wenn es mehr Leute nutzen würden.

    Bei einem entsprechend großen Nutzerkreis könnte man damit auch im österreichischen Supermarkt-Oligopol noch etwas bewirken. Aktuell ist es ja so, dass die anderen Supermärkte brav nachziehen, sobald einer erhöht. Die Konsumenten haben ohnehin keine Wahl. Es müsste nur einer nicht mitmachen, dann würden die Konsumenten dort verstärkt einkaufen. Aber das ist leider Wunschdenken.
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    Danke für die Links.

    Schon erschreckend wieviele rote Pfeile für Preiserhöhungen (mit tlw 30%+) es da alleine in der letzten Woche gibt
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    Wobei es nicht 100% korrekt ist. Wagner Piccolinis wurden z.B. am 27.1. mit € 2,69 als dauerhaft billiger gelistet, am Sonntag dann wieder mit € 3,59 dauerhaft teurer. Macht gleich mal 33% Erhöhung aus - war aber nur der 25%-Tiefkühlrabatt am Wochenende. Die Preisgrafik ist aber immer korrekt und die anderen Tiefkühlaktionen bzw. die gelisteten dauerhaften Preiserhöhungen wurden aus meiner Sicht korrekt erkannt.
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    Wow, nice. Sowas hab ich gesucht.
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    wokostswas find ich richtig großartig
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    Also laut der ÖVP bildest du dir die Teuerung nur ein:

    youtube.com/sho…are
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