GIS Sammelklage

128
eingestellt am 16. Okt 2018Bearbeitet von:"jojonet"
Vor kurzem gab es ja ein Volksbegeheren zur Abschaffung der Gis.

Jetzt gibt es eine Sammelklage von AdvoFin, in der man sich ca. 73€ risikolos erhoffen kann. In Tschechien und Schweiz gab es bereits positive Urteile.

Für die Teilnahme an das Sammelverfahren kommen alle Privatpersonen in Frage, die eine GIS-Rechnung zahlen (keine Unternehmen)

Benötigte Unterlagen für die Teilnahme an unserem Sammelverfahren (im Anmeldeprozess hochzuladen):

· Eine Einzahlungsbestätigung der GIS-Gebühr ODER ein GIS-Bescheid.

Wenn Sie sich der Sammelklage anschließen, übernimmt AdvoFin das gesamte Prozessrisiko. Im Erfolgsfall erhalten Sie für die Übernahme des Prozessrisikos und für die Finanzierung sämtlicher Kosten eine Beteiligungsquote von 27% am Prozesserlös.



Weitere Hinweise bei der Anmeldung:

·

· Verpflichtender Hinweis § 4 Abs. 1 Z 1, 4, 5, 14 und 15 FAGG

Leistungen von AdvoFin:

· AdvoFin wird zunächst einzelne Musterklagen gegen den ORF und/oder die GIS Gebühren Info Service GmbH auf Rückzahlung und/oder Schadenersatz wegen der auf das Programmentgelt verrechneten Umsatzsteuer („Streitige Ansprüche“) finanzieren. Durch solche Musterklagen sollen positive Leitentscheidungen für meine Streitigen Ansprüche erwirkt werden. Dies kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Erst im Falle positiver Musterverfahren und einer gesicherten Rechtsprechung wird AdvoFin auch die Geltendmachung meiner Streitigen Ansprüche finanzieren.

· Im Falle positiver Musterverfahren und gesicherter Rechtsprechung finanziert und übernimmt AdvoFin die Kosten der gerichtlichen und außergerichtlichen Rechtsverfolgung meiner Streitigen Ansprüche. AdvoFin übernimmt daher in diesem Fall das Prozesskostenrisiko; auch bei Prozessverlust habe ich keine Kosten aufzuwenden

Entgelt:

AdvoFin steht ein Entgelt nur im Erfolgsfall zu.

Im Erfolgsfall erhält AdvoFin einen Anteil am Erlös in folgender Höhe:

· Zunächst erhält AdvoFin die Kosten der Rechtsverfolgung (Anwalts-, Sachverständigen- und Gerichtskosten), soweit diese nicht von der Gegenpartei gemäß Gesetz oder allfälligem Vergleich gezahlt werden..

· Vom verbleibenden Erlös erhält AdvoFin eine Quote von 27 %.

Sollte kein Erlös erzielt werden, so erhält AdvoFin auch kein Entgelt.

Laufzeit:

· Der Vertrag wird bis zur Erledigung der Streitigen Ansprüche abgeschlossen. Eine ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.

· AdvoFin darf bei Verschlechterung der Erfolgsaussichten außerordentlich (mit sofortiger Wirkung) kündigen. AdvoFin muss jedoch alle bis zur Kündigung angefallenen Kosten tragen. Der Kunde hat daher auch in diesem Fall bis zur Kündigung keine Kosten aufzuwenden und kann danach frei entscheiden, ob der die Streitigen Ansprüche ohne AdvoFin weiter verfolgen möchte.
Zusätzliche Info
Ist jetzt kein Deal im eigentlichen Sinne, aber denke, dass es hier doch viele betreffen wird.

Aufgrund eines EU-Gesetztes/Entscheides, darf auf das Entgelt für das Fernsehen keine Umsatzsteuer verrechnet werden, dieses gilt schon seit vielen Jahren. Weil sich aber die GIS nicht daran orientiert hat und die Umsatzsteuer extra verrechnet wurde gibt es jetzt eine Sammelklage um diese zuviel bezahlten Beträge zurück zu bekommen.

Durchgeführt wird die Sammelklage von einem Unternehmen/Anwalt namens advofin, welcher sich hier 27% der Erlöses einbehält. Der Wert liegt hierbei im Schnitt bei 100€ für die letzten 5 Jahre, abzüglich der Provision. Angeblich soll der Anspruch aber weiter als 5 Jahre möglich sein. Aber denke fürs erste kann man hier von einer effektiven Rückzahlung von ca. 73€ ausgehen.

Jeder, der eine Überweisungsbestätigung an die GIS vorweisen kann, kann sich der GIS-Sammelklage anschließen. Wüest: “GIS-Kunden können sich ab sofort auf der Website von AdvoFin anmelden. Eine Registrierung mit Namen und E-Mail-Adresse sowie Kopie eines Zahlungsbelegs reichen aus. AdvoFin übernimmt die gesamten Kosten und das Prozessrisiko.”

Quellen Presse:
kurier.at/wirtschaft/orf-gebuehren-rechtsstreit-um-mehrwertsteuer-nimmt-fahrt-auf/400327050
vienna.at/300-mio-euro-zu-viel-gis-bezahlt-so-bekommen-sie-ihr-geld-vom-orf-zurueck/5955471

Beste Kommentare
also einfach nix tun - abwarten und falls es positiv ausgeht, selbst klagen und "alles" bekommen ohne advofin was abzugeben!
wäre zumindestens "preisjäger"-like maximiert!
abwarten was dabei rauskommt und dann selbst zurückholen und 27€ sparen
GIS bezahlen in 2018... :/
Rooney16/10/2018 15:32

GIS sollte sowieso abgeschafft werden, läuft eh nur Mist


Stehst du nicht auf die 100. Wiederholung von How I Met Your Mother?

Abschaffen würde ich sie keinesfalls, nur modernisieren. Es darf und soll nur derjenige zahlen, der ORF-Programme konsumiert. Es kann nicht sein, dass Leute heutzutage mit kreativen Möglichkeiten hantieren müssen (Tuner-Ausbau), nur um von diesem "Verein" freizukommen.

Und selbst Leute die keinen TV oder Radio besitzen werden verknackt, weil sie ein Smartphone mit FM-Tuner besitzen.
128 Kommentare
Gibts zwar schon länger aber schön das du die Summe die sich AdvoFin behält gleich abgezogen hast
Bin dabei
GIS sollte sowieso abgeschafft werden, läuft eh nur Mist
also einfach nix tun - abwarten und falls es positiv ausgeht, selbst klagen und "alles" bekommen ohne advofin was abzugeben!
wäre zumindestens "preisjäger"-like maximiert!
Rooney16/10/2018 15:32

GIS sollte sowieso abgeschafft werden, läuft eh nur Mist


Stehst du nicht auf die 100. Wiederholung von How I Met Your Mother?

Abschaffen würde ich sie keinesfalls, nur modernisieren. Es darf und soll nur derjenige zahlen, der ORF-Programme konsumiert. Es kann nicht sein, dass Leute heutzutage mit kreativen Möglichkeiten hantieren müssen (Tuner-Ausbau), nur um von diesem "Verein" freizukommen.

Und selbst Leute die keinen TV oder Radio besitzen werden verknackt, weil sie ein Smartphone mit FM-Tuner besitzen.
Im internationalen Vergleich zahlen wir in Österreich deutlich mehr Gebühren für Radio und Fernsehen als andere EU Bürger.

Der ORF sollte lieber zuerst auf die Ausgaben schauen und nicht die erhöhten Kosten einfach auf uns GIS Zahlern verteilen.

Nur ein kurzes Beispiel an Kostenposten (nur aus dem Bereich Sport), welche meiner Meinung nach gespart werden könnte:

Brauchen wir tatsächlich bei jedem Ski Rennen 2 ehemalige „Skistars“ zu den vorhandenen 3 ORF Moderatoren?

Müssen die Fußballexperten bei einer WM/EM wirklich die ganze Zeit vor Ort sein? Die Halbzeitanalyse von 5min und die Besprechung vor und nach Spielende, kann man sicherlich auch in einen der teuren TV Studios aus Wien machen.
Wie habt ihr eine Einzahlungsbestätigung hochgeladen? Den Kontoauszug? :/
Mario1337vor 14 m

Wie habt ihr eine Einzahlungsbestätigung hochgeladen? Den Kontoauszug?



Sie erhalten hierzu in den nächsten Tagen eine seperate E-Mail, in der auch ein Link zu finden, unter welchem Sie Ihre GIS Dokumente hochladen können.


Also ich lade einen Kontoauszug dann hoch.
Das ist keine Lösung. ORF2 bietet qualitativen hochwertigen Content, alles andere kann man auf ein Minimum beschränken (ausgenommen Ö1).
pezivor 24 m

also einfach nix tun - abwarten und falls es positiv ausgeht, selbst …also einfach nix tun - abwarten und falls es positiv ausgeht, selbst klagen und "alles" bekommen ohne advofin was abzugeben!wäre zumindestens "preisjäger"-like maximiert!



Genau, das ist die beste Strategie! Sobald es ein Höchstgerichtsurteil gibt (das geht sicher bis zur letzten Instanz), gibt's sicher Muster-Vordrucke bei AK, Konsumentschutz usw., mit denen man ziemlich unkompliziert zur Gänze und ohne Prozessrisiko rückfordern kann.
HelloWorld16/10/2018 16:21

ORF2 bietet qualitativen hochwertigen Content


zB jetzt gerade:
14:27 Wege zum Glück
15:11 Sturm der Liebe
16:02 Die Barbara Karlich Show - Männer sind alleine hilflos

Ich weiß was du meinst, ZIB und Dokus sind gut.
Bearbeitet von: "berndy2001" 16. Okt 2018
Der ORF-Chef verdient mehr als die deutschen Intendanten
Wrabetz bezog nach den letzten verfügbaren Zahlen laut Standard zwischen 410.000 und 420.000 Euro. Wrabetz erreicht im ORF allerdings ein nur halb so einwohnerreiches Einzugsgebiet wie Buhrow: In Nordrhein-Westfalen leben 17,89 Mio. Menschen. Der WDR beschäftigt 4500 Mitarbeiter, der ORF mit 4280 derzeit (noch) ähnlich viele. Auch ZDF-Intendant Thomas Bellut (3600 Mitarbeiter) liegt mit seinen Jahresbezügen unter Wrabetz: Er kassierte 2015 laut ZDF 319.920 Euro.

Warum braucht ein ORF überhaupt 4.280 Mitarbeiter?
HelloWorld16/10/2018 16:21

Das ist keine Lösung. ORF2 bietet qualitativen hochwertigen Content, alles …Das ist keine Lösung. ORF2 bietet qualitativen hochwertigen Content, alles andere kann man auf ein Minimum beschränken (ausgenommen Ö1).


Guter Scherz ORF2 sollte direkt komplett von der Bildfläche verschwinden! Sofern man auf "alte Oma Sender" steht, ist nämlich Servus TV die deutlich bessere bzw. qualitativ hochwertigere Wahl.
berndy2001vor 7 m

zB jetzt gerade:14:27 Wege zum Glück15:11 Sturm der Liebe16:02 Die Barbara …zB jetzt gerade:14:27 Wege zum Glück15:11 Sturm der Liebe16:02 Die Barbara Karlich Show - Männer sind alleine hilflosIch weiß was du meinst, ZIB und Dokus sind gut.


Nein, ich meine ECO, Am Schauplatz, ZIB 2, Tatort, im Zentrum, ...

aber zu ihren Punkten: Das Programm an von ihnen genannten Uhrzeit ist natürlich nicht an normal Berufstätige gerichtet, das sollten sie berücksichtigen, sondern eher an Pensionisten
Bearbeitet von: "HelloWorld" 16. Okt 2018
Dom85vor 4 m

Guter Scherz ORF2 sollte direkt komplett von der Bildfläche …Guter Scherz ORF2 sollte direkt komplett von der Bildfläche verschwinden! Sofern man auf "alte Oma Sender" steht, ist nämlich Servus TV die deutlich bessere bzw. qualitativ hochwertigere Wahl.


ORF2 bietet einen österreichischen Content mit österreichischen Filmen produziert vom ORF (oder zumindest Ko-Produktionen mit dem ZDF), was denken Sie, bietet ServusTV?
jojonet16/10/2018 16:34

Der ORF-Chef verdient mehr als die deutschen IntendantenWrabetz bezog nach …Der ORF-Chef verdient mehr als die deutschen IntendantenWrabetz bezog nach den letzten verfügbaren Zahlen laut Standard zwischen 410.000 und 420.000 Euro. Wrabetz erreicht im ORF allerdings ein nur halb so einwohnerreiches Einzugsgebiet wie Buhrow: In Nordrhein-Westfalen leben 17,89 Mio. Menschen. Der WDR beschäftigt 4500 Mitarbeiter, der ORF mit 4280 derzeit (noch) ähnlich viele. Auch ZDF-Intendant Thomas Bellut (3600 Mitarbeiter) liegt mit seinen Jahresbezügen unter Wrabetz: Er kassierte 2015 laut ZDF 319.920 Euro.Warum braucht ein ORF überhaupt 4.280 Mitarbeiter?


Ihre Rechnung ist falsch. Sie kalkulieren nicht das Outsourcing mit hinein. In der Branche ist es üblich, dass man externe Filmteams engagiert, welche die Beitrage des ORF´s drehen. Diese zählen nicht zum Personalaufwand, verursachen aber Kosten. Dies bedeutet, dass der WDR einen höheren Aufwand haben könnte, aber in Relation gesehen weniger Mitarbeiter als der ORF.
Der Küniglberg ist ein Pfründenhaufen riesigen Ausmaßes.
Der ausgemistet gehört
HelloWorld16/10/2018 16:45

Ihre Rechnung ist falsch. Sie kalkulieren nicht das Outsourcing mit …Ihre Rechnung ist falsch. Sie kalkulieren nicht das Outsourcing mit hinein. In der Branche ist es üblich, dass man externe Filmteams engagiert, welche die Beitrage des ORF´s drehen. Diese zählen nicht zum Personalaufwand, verursachen aber Kosten. Dies bedeutet, dass der WDR einen höheren Aufwand haben könnte, aber in Relation gesehen weniger Mitarbeiter als der ORF.


Hier geht es allein um den Intendanten. Und dieser verdient bei uns, obwohl weniger Mitarbeiter, weniger Reichweite mehr als seine deutschen Kollegen. Dies hat nichts damit zu tun wie hoch der Gesamtaufwand der Personalkosten ist.
Hab ich schon erwähnt, dass a1 die Daten an die gis weitergibt
jojonet16/10/2018 16:34

Der ORF-Chef verdient mehr als die deutschen IntendantenWrabetz bezog nach …Der ORF-Chef verdient mehr als die deutschen IntendantenWrabetz bezog nach den letzten verfügbaren Zahlen laut Standard zwischen 410.000 und 420.000 Euro. Wrabetz erreicht im ORF allerdings ein nur halb so einwohnerreiches Einzugsgebiet wie Buhrow: In Nordrhein-Westfalen leben 17,89 Mio. Menschen. Der WDR beschäftigt 4500 Mitarbeiter, der ORF mit 4280 derzeit (noch) ähnlich viele. Auch ZDF-Intendant Thomas Bellut (3600 Mitarbeiter) liegt mit seinen Jahresbezügen unter Wrabetz: Er kassierte 2015 laut ZDF 319.920 Euro.Warum braucht ein ORF überhaupt 4.280 Mitarbeiter?


Liegt im internationalen Vergleich im Standard. Zu dem sind Gehaltsvergleiche ohne die konkreten Aufgabengebiete und Verantwortungen zu kennen schwer.

Ist aber schöne Polemik, die auch immer wieder gerne von rechten Medien gespielt wird.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen