"ORF ohne Zwangsgebühren" Volksbegehren

105
eingestellt am 9. Mär 2018Bearbeitet von:"john.doe"
181604-q2Wcc.jpg
Seit 8.3.2018 kann man beim BMI online bzw. in den entsprechenden Ämtern Unterstützungserklärungen für ein neues "ORF ohne Zwangsgebühren" Volksbegehren abgeben.

Das geht mittlerweile mit Bürgerkarte/Handysignatur auch unkompliziert online auf der BMI Webseite unter:

bmi.gv.at/411/

facebook.com/ORF…en/


"Deal" im Sinne einer potentiellen Ersparnis von rund 300 jährlich...
Zusätzliche Info
Sonstiges
Beste Kommentare
Avatar
GelöschterUser44290
icecold. ein unabhängig finanzierter orf ist wichtig, wenn man nicht nur von medien wie krone, heute und österreich informiert werden will.
Bearbeitet von: "GelöschterUser44290" 9. Mär 2018
a) ist wohl kein Deal
b) willst du das wirklich? Fernsehen, Radio mit Dauerwerbeunterbrechungen, Nachrichten im Stile von Heute und Österreich...
Journalismaus mit Qualität kostet Geld, hochqualitative Produktionen kosten Geld, Technik kostet Geld. Du bekommst 3 Fernsehprogramme, Radio, Online. Ich finde das ist die 80 CENT am Tag wert......
Ich find die Zwangsvergebührung unverschämt
viennaboy09/03/2018 17:02

a) ist wohl kein Dealb) willst du das wirklich? Fernsehen, Radio mit …a) ist wohl kein Dealb) willst du das wirklich? Fernsehen, Radio mit Dauerwerbeunterbrechungen, Nachrichten im Stile von Heute und Österreich...Journalismaus mit Qualität kostet Geld, hochqualitative Produktionen kosten Geld, Technik kostet Geld. Du bekommst 3 Fernsehprogramme, Radio, Online. Ich finde das ist die 80 CENT am Tag wert......

Avatar
GelöschterUser35316
Kein Deal und es hat sich schon in der Schweiz gezeigt, dass die Gebührenfinanzierung für unabhängige Medien sehr wichtig sind.
Würde die Gebührenpflicht wegfallen, so müsste der ORF aus dem Budget finanziert werden, was noch mehr Einflussname der Politik zur Folge hätte. Ich halte das für ziemlich gefährlich.
105 Kommentare
viennaboy9. März

a) ist wohl kein Dealb) willst du das wirklich? Fernsehen, Radio mit …a) ist wohl kein Dealb) willst du das wirklich? Fernsehen, Radio mit Dauerwerbeunterbrechungen, Nachrichten im Stile von Heute und Österreich...Journalismaus mit Qualität kostet Geld, hochqualitative Produktionen kosten Geld, Technik kostet Geld. Du bekommst 3 Fernsehprogramme, Radio, Online. Ich finde das ist die 80 CENT am Tag wert......


Wo ist denn da die Qualität? Gerade andere Perspektiven werden auch im ORF genauso ausgeblendet wie bei den restlichen Medien. Niemand hinterfragt auch im ORF Kriege und NATO-Politik. Man stellt alles aus einer bestimmten Perspektive dar. Die Krone macht das auch, aber halt auf ihre Weise.

Wenn der ORF zur Meinungsvielfalt beitragen würde, würde ich dir zustimmen, aber das tun sie genauso wenig. Journalisten müssten wirklich unabhängig sein und ich möchte mal eine andere Meinung zu Syrien und Nordkorea hören. Nicht immer den gleichen Mist! Dann kann ich auch gleich die heute lesen.
garfield1000010/03/2018 11:24

Warum nicht? Ist auch nicht schlimmer....nein im Ernst, ich schaue seit …Warum nicht? Ist auch nicht schlimmer....nein im Ernst, ich schaue seit Jahren kein Programmfernsehen mehr, ist dank Netflix, Amazon Prime und Co auch nicht nötig.Und für die Infos gibts genügend alternative Webseiten die von wirklich unabhängigen Journalisten versorgt werden.Zb. neopresse.com


Das wird zwar schon etwas OT, aber ich habe mir jetzt die neopresse etwas angesehen und dieses "Qualitätsmedium" dürfens gerne behalten. Verschwörungstheorie hier, Unfug da - immer etwas gewürzt mit Wahrheit liest es sich eher wie ein Satiremagazin..

Das beginnt bei Sachen wie "Schock: Diese Rohstoff-Aktie stürzt Trump! So werden Sie jetzt zum Millionär!", geht über "Unternehmen und Regierungen haben es geschafft, dass sich die Menschheit mit den “digitalen Helferlein” selbst versklavt." bis hin zu "Beänstigend? Wahrschenilich nur noch für eine Handvoll an Menschen, die noch nicht vollkommen dem “digitalen Wahn” erlegen sind."


Die Seite ist mit Tippfehlern nur so gespickt (wie die meisten solchen Seiten) und versteht sich primär auf Panikmache, was dann als "kritische Berichterstattung" verstanden werden soll.
Alleine wenn ich im Artikel zu "Smarte Geräte" folgendes lese: "Smart TVs besitzen die Fähigkeit Videoaufnahmen zu machen und nur die wenigsten werden den Datenstrom kontrollieren, den diese Geräte ins Netz senden."
Ja klar braucht nicht jeder sein Gerät überwachen. Aber es gibt genügend Menschen, die solche Geräte testen und überprüfen. Wenn ich daran denke wie lange es gedauert hat bis der Fehler bei den Google Home Mini aufgefallen ist.

Wenn Sie mir versprechen das Angebot des ORFs dann auch intensiv zu nutzen überweise ich gerne Ihre Gebühr für ein halbes Jahr, vielleicht hilfts ja.
MegaMan10/03/2018 17:22

Über das "nutze ich nicht, deshalb will ich nicht dafür zahlen" Argument, s …Über das "nutze ich nicht, deshalb will ich nicht dafür zahlen" Argument, sollte man nochmal genauer nachdenken. Was man damit ausdrückt ist nämlich, dass man das Prinzip eines Sozialstaates ablehnt (oder nicht versteht). Denn so funktioniert nunmal ein Sozialstaat. Der Staat schafft Dinge, Einrichtungen, Dienstleistungen, Versorgungen, Unterstützungen usw. für das Gemeinwohl und alle Einwohner zahlen gemeinschaftlich dafür. Auch wenn nicht alles von jedem in gleichem Maße genutzt wird.Ich finanziere mit meinen Steuern ("Zwangsgebühren") z.B. auch das AMS mit und werde es hoffentlich nie brauchen. Überhaupt finanziert man mit seinen Steuern und Abgaben zahlreiche Dinge, die man selber vielleicht gar nicht braucht oder in viel geringerem Ausmaß als andere: Straßen und Tunneln in anderen Bundesländern, Schulen auf die die eigenen Kinder nicht gehen, Universitäten, medizinische Versorgung usw.Das scheint weitgehend akzeptiert zu werden. Sollte es auch. Denn wenn man das ablehnt, lehnt man das System einer Sozialgemeinschaft an sich ab und dann sollte man lieber in ein Land ziehen, in dem jeder nur auf sich schaut und sich alles selbst finanziert. Ich persönlich würde das nicht wollen.Und mit dem ORF und den zugehörigen Gebühren verhält es sich genauso.


Gutes Argument! Der Staat sollte die für das Gemeinwohl wichtigen Einrichtungen erhalten. Stimme ich absolut zu!
Aber gehört Propaganda und seichte Unterhaltung sowie Sport dazu?
Für kritischen, investigativen Journalismus, der die Regierung aber auch außenpolitische Dinge durchleuchtet und aber Meinungsvielfalt zulässt, würde ich etwas zahlen, würde ich sogar abonnieren. Aber nicht wenn nur weiterhin verblendet wird und man immer und immer die gleichen Meinungen zu hören bekommt.
Thalon10/03/2018 21:48

.Das beginnt bei Sachen wie "Schock: Diese Rohstoff-Aktie stürzt Trump! So ….Das beginnt bei Sachen wie "Schock: Diese Rohstoff-Aktie stürzt Trump! So werden Sie jetzt zum Millionär!", geht über "Unternehmen und Regierungen haben es geschafft, dass sich die Menschheit mit den “digitalen Helferlein” selbst versklavt." bis hin zu "Beänstigend?


Tja, wenn man nicht mal in der Lage ist die zugegeben etwas schräge Werbung auf dieser Seite zu erkennen, dann ist man natürlich beim reGIERungs-Einheitsbrei-ORF sicher besser aufgehoben.


Und das smarte Fernseher heutzutage geeignet sind dich zu überwachen ist keine Verschwörungstheorie sondern Tatsache.

Fragt sich nur wer das dann macht und wozu es das überhaupt gibt.....

Daß das Alles für gleichgeschaltete Einheitsbrei-Konsumenten nur Verschwörungstheorien sind ist auch klar.

Genau das will man ja erreichen, die "dumme" Herde soll ja ruhig bleiben und nicht mit unerwünschten Nachrichten versorgt werden.
Sie könnte ja in Anbetracht der Wahrheit unruhig werden.

Aber machen sie sich nichts draus, Sie merken es dann wenn es zu spät ist, aber sie waren eben glücklich bis dahin....

P.s.:
Keine Panik ich glaube auch längst nicht Alles was dort geschrieben steht.
Auch das scheint eine Eigenschaft der Einheitsbreikonsumenten zu sein, bei Jedem der sich diesbezüglich "alternativ" versorgt, anzunehmen das er Alles ungefiltert aufsaugt.
Bearbeitet von: "garfield10000" 11. Mär 2018
garfield10000vor 6 h, 1 m

Tja, wenn man nicht mal in der Lage ist die zugegeben etwas schräge …Tja, wenn man nicht mal in der Lage ist die zugegeben etwas schräge Werbung auf dieser Seite zu erkennen, dann ist man natürlich beim reGIERungs-Einheitsbrei-ORF sicher besser aufgehoben. Und das smarte Fernseher heutzutage geeignet sind dich zu überwachen ist keine Verschwörungstheorie sondern Tatsache.Fragt sich nur wer das dann macht und wozu es das überhaupt gibt.....Daß das Alles für gleichgeschaltete Einheitsbrei-Konsumenten nur Verschwörungstheorien sind ist auch klar.Genau das will man ja erreichen, die "dumme" Herde soll ja ruhig bleiben und nicht mit unerwünschten Nachrichten versorgt werden.Sie könnte ja in Anbetracht der Wahrheit unruhig werden.Aber machen sie sich nichts draus, Sie merken es dann wenn es zu spät ist, aber sie waren eben glücklich bis dahin....P.s.:Keine Panik ich glaube auch längst nicht Alles was dort geschrieben steht.Auch das scheint eine Eigenschaft der Einheitsbreikonsumenten zu sein, bei Jedem der sich diesbezüglich "alternativ" versorgt, anzunehmen das er Alles ungefiltert aufsaugt.


Ne keine Sorge, ich bin mir durchaus bewusst, dass smarte Fernseher eine Gefahr sind weniger direkt von den Herstellern her, sondern aufgrund von Hackangriffen und der Unfähigkeit der Benutzer ihr Netzwerk abzusichern.
Dieses Beispiel habe ich gewählt, weil ich mich in der Materie sehr gut auskenne.
Geeignet sind smarte Fernseher ja schon, aber nicht in der Form wie die Artikel verfasst sind. Da geht es nicht um Aufklärung, sondern um Panik.

Meine Medienlandschaft besteht auch nur zu einem kleinen Teil aus ORF-Produkten. Ich habe einen bunten Mix aus westlichen und andren Medien in Verwendung, nix Einheitsbrei.
Aber so eine Mistkübelseite wie die Neopresse lasse ich mir nicht als gute Information verkaufen.
Nach dem Lesen mehrerer Artikel bin ich nur erschüttert, nicht aber schlauer geworden.
MegaMan10/03/2018 17:22

Über das "nutze ich nicht, deshalb will ich nicht dafür zahlen" Argument, s …Über das "nutze ich nicht, deshalb will ich nicht dafür zahlen" Argument, sollte man nochmal genauer nachdenken. Was man damit ausdrückt ist nämlich, dass man das Prinzip eines Sozialstaates ablehnt (oder nicht versteht). Denn so funktioniert nunmal ein Sozialstaat. Der Staat schafft Dinge, Einrichtungen, Dienstleistungen, Versorgungen, Unterstützungen usw. für das Gemeinwohl und alle Einwohner zahlen gemeinschaftlich dafür. Auch wenn nicht alles von jedem in gleichem Maße genutzt wird.Ich finanziere mit meinen Steuern ("Zwangsgebühren") z.B. auch das AMS mit und werde es hoffentlich nie brauchen. Überhaupt finanziert man mit seinen Steuern und Abgaben zahlreiche Dinge, die man selber vielleicht gar nicht braucht oder in viel geringerem Ausmaß als andere: Straßen und Tunneln in anderen Bundesländern, Schulen auf die die eigenen Kinder nicht gehen, Universitäten, medizinische Versorgung usw.Das scheint weitgehend akzeptiert zu werden. Sollte es auch. Denn wenn man das ablehnt, lehnt man das System einer Sozialgemeinschaft an sich ab und dann sollte man lieber in ein Land ziehen, in dem jeder nur auf sich schaut und sich alles selbst finanziert. Ich persönlich würde das nicht wollen.Und mit dem ORF und den zugehörigen Gebühren verhält es sich genauso.


Dein Beispiel mit dem Prinzip des Sozialstaats funktioniert aber auch nur begrenzt. Was wäre, wenn die GIS nicht 20-30€, sondern 100€ im Monat kosten würde? Oder noch mehr? Bleibt deine Argumentation die gleiche? Jeder muss zahlen weil jeder was davon hat?

Mein Hauptproblem mit der GIS ist dass die Kosten in absolut keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen. Prinzip des Sozialstaats hin oder her. Der ORF liefert seit Jahren zu 90% Müll, die Gehälter von Herrn Wrabetz und co. Sind mit 300-400k im Jahr lächerlich hoch bemessen und dem Bildungsauftrag wird schon seit langem nicht mehr nachgegangen.
Wie ich sehe kapieren hier die Meisten nicht den Unterschied zwischen einer Steuer und einer Abgabe.

Die Abgabe dient idR zum Zwecke der Deckung von Kosten einer direkten Leistung. Die Steuer ist primär eine Einnahmequelle und sekundär ein Steuerinstrument. Die Einnahmen dienen weder direkt um die Kosten einer Leistung zu decken, noch sind sie in irgendeiner Form transparent.
wego9. März

Kannst ja dann mit 400 anderen Studenten StandardTV gründen. Ist ja …Kannst ja dann mit 400 anderen Studenten StandardTV gründen. Ist ja legitim und nix dabei. Das ist dann dein Ausgleich zu OE24 TV oder was weiß ich. In der Zeitungslandschaft funktioniert es auch. Ich schau kein ORF. Ich will dafür nix zahlen. So simpel ist das. Es gibt technisch unzählige Möglichkeiten, nur willige Seher zur Kasse zu bitten.MÜH:Schon mal was von Servus-TV oder Phoenix gehört? Offenbar ist die Welt unserer "Gebildeten" wirklich sehr klein: ORF vs. OE24, oder wie??Korrekt. Immer nur in Extremen argumentieren. Lame


Heute läuft auf Phoenix die xte Anti-Putin Propaganda. Auch Phoenix ist einseitig. Da werden Russland und Nordkorea zum wiederholten Mal dämonisiert. Eine ausgewogen selbstkritische Sendung kommt da auch nur alle paar Zeiten, wie bei arte.
Nein, wer sich informieren will, muss sich auch die Medien der "Anderen" ansehen, weil eben jeder seine Propaganda betreibt.

Ich empfehle hier die Nachdenkseiten v. Albrecht Müller, einem ehemaligen deutschen SPD Politiker oder auch Willy Wimmers Kommentare, ein ehemaliger deutscher Staatssekretär der CDU-Regierung v. Kohl. Oder die von Prof. Mausfeld vorgebrachten Vorträge über die Meinungsmanipulation durch die Medien um mal den Hintergrund zu durchleuchten. Auf Rubikon.news findet man auch sehr kritische Meinungen zu allen möglichen Themen.
Aber auch hier gilt, trotzdem verschiedene Meinungen einholen, um nicht im Tunnel zu landen.
Die Blauen wollen ja lauter mündige Bürger, oder? Können sie ruhig haben.
GelöschterUser442909. März

icecold. ein unabhängig finanzierter orf ist wichtig, wenn man nicht nur …icecold. ein unabhängig finanzierter orf ist wichtig, wenn man nicht nur von medien wie krone, heute und österreich informiert werden will.


die berichten auch nicht weniger objektiv als der ORF. In dem Metier wo ich mich auskenne: 50% Fakenews. (Betrifft im Wesentlichen: Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Bankrecht und Waffenrecht.)
3153639-ItHQQ.jpg
JohnBond12/03/2018 00:12

[Bild]


Gibts dazu auch einen echten Link den man nachprüfen kann? Ich finde die Daten bei der Statistik Austria nicht für den ORF und auf diese Memes gebe ich nicht viel. Zumal zum Beispiel eine recht bekannte Nadja Bernhard 2017 lt. Leak ca. 6000€ im Monat erhielt. Da glaube ich nicht so recht daran, dass 5 Jahre zuvor das Durchschnittsgehalt über diesem Verdienst lag (Jährliche Gehaltserhöhungen im Ausmaß von gerade über 1% reicht dazu schon locker aus).
Beim Durchschnittsgehalt von unselbständigen Erwerbstätigkeiten komme ich für 2012 auf 1781€ Netto (gerechnet auf 14x wären dies ca. 2200€ brutto im Monat).
Vollzeitangestelle kamen auf 44.730 Brutto im Jahr.

Für mich (bis zum Beleg mit den angegebenen Quellen) daher: Fake News zur Stimmungsmache.
Bearbeitet von: "Thalon" 12. Mär 2018
dannydoyle11. März

Dein Beispiel mit dem Prinzip des Sozialstaats funktioniert aber auch nur …Dein Beispiel mit dem Prinzip des Sozialstaats funktioniert aber auch nur begrenzt. Was wäre, wenn die GIS nicht 20-30€, sondern 100€ im Monat kosten würde? Oder noch mehr? Bleibt deine Argumentation die gleiche? Jeder muss zahlen weil jeder was davon hat?Mein Hauptproblem mit der GIS ist dass die Kosten in absolut keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen. Prinzip des Sozialstaats hin oder her. Der ORF liefert seit Jahren zu 90% Müll, die Gehälter von Herrn Wrabetz und co. Sind mit 300-400k im Jahr lächerlich hoch bemessen und dem Bildungsauftrag wird schon seit langem nicht mehr nachgegangen.


Das war eigentlich kein Beispiel sondern ein Denkanstoß was die Gebühren eigentlich bedeuten. Und das Prinzip bleibt natürlich auch erhalten wenn die Gebühren jetzt plötzlich 100€ wären. Allerginds würde sich die Bevölkerung wohl gegen so eine Erhöhung berechtigt wehren. Genuso wie man sich gegen eine Verdopplung der Sozialversicherung oder sonst eine überzogene Erhöhung von Abgaben wehren würde.
Dass man mit der Leistung des ORF unzufrieden ist, ist ein anderes Thema und eine Diskussion darüber ist natürlich auch berechtigt und grundsätzlich auch wichtig aber dieses Problem löst sich nicht, in dem man die GiS Gebühren abschafft. Ganz im Gegenteil, würde die Qualität und die Vielfalt in so einem Fall enorm sinken.
Cian10. März

Gutes Argument! Der Staat sollte die für das Gemeinwohl wichtigen …Gutes Argument! Der Staat sollte die für das Gemeinwohl wichtigen Einrichtungen erhalten. Stimme ich absolut zu!Aber gehört Propaganda und seichte Unterhaltung sowie Sport dazu?Für kritischen, investigativen Journalismus, der die Regierung aber auch außenpolitische Dinge durchleuchtet und aber Meinungsvielfalt zulässt, würde ich etwas zahlen, würde ich sogar abonnieren. Aber nicht wenn nur weiterhin verblendet wird und man immer und immer die gleichen Meinungen zu hören bekommt.


Steuern z.B. werden auch oft für Dinge verwendet mit denen man nicht voll einverstanden oder sogar dagegen ist aber deswegen kann man auch nicht einfach sagen, dass man jetzt keine Steuern mehr zahlen will. So funktioniert der (Sozial-)Staat nicht.
Dass manmit der Verwendung der Gelder, in dem Fall mit dem Programm des ORF nicht einverstanden ist, ist wiederum ein anderes Thema und eine Diskussion darüber ist natürlich berechtigt und grundsätzlich auch wichtig. Dieses Problem löst sich aber nicht, in dem man die GiS Gebühren abschafft. Ganz im Gegenteil, würde die Qualität und die Vielfalt in so einem Fall enorm sinken.
Thalon12/03/2018 10:54

Gibts dazu auch einen echten Link den man nachprüfen kann? Ich finde die …Gibts dazu auch einen echten Link den man nachprüfen kann? Ich finde die Daten bei der Statistik Austria nicht für den ORF und auf diese Memes gebe ich nicht viel. Zumal zum Beispiel eine recht bekannte Nadja Bernhard 2017 lt. Leak ca. 6000€ im Monat erhielt. Da glaube ich nicht so recht daran, dass 5 Jahre zuvor das Durchschnittsgehalt über diesem Verdienst lag (Jährliche Gehaltserhöhungen im Ausmaß von gerade über 1% reicht dazu schon locker aus).Beim Durchschnittsgehalt von unselbständigen Erwerbstätigkeiten komme ich für 2012 auf 1781€ Netto (gerechnet auf 14x wären dies ca. 2200€ brutto im Monat).Vollzeitangestelle kamen auf 44.730 Brutto im Jahr.Für mich (bis zum Beleg mit den angegebenen Quellen) daher: Fake News zur Stimmungsmache.



Also wenn ich Fake-News krakeele sollte ich auch zu rudimentärer Recherche fähig sein. Am Bild steht "Rechnungshof", deshalb Google: "Rechnungshof Einkommen", man öffne den dort ersichtlichen Bericht (2017) lade die 10 MB Daten und suche "Österreichischer Rundfunk" dann sieht man auf Seite 217 rechts unten in der Tabelle den Bruttowert der Mitarbeiter im Durchschnitt. Dieser ist 82.000 p.a dividiert durch 14 =5,850€ pro Monat.
und die Differenz von 20€ beim anderen Durchschnitt: mach dich nicht Lächerlich das ändert NICHTS an der Aussage.

Würd ich von meinem gegenüber so niederträchtig denken wie du würd ich jetzt sagen: Fake Recherche zur Stimmungsmache.

Ps. die "geleakten" Beträge waren der Fixteil ohne jegliche Zulage. Wenn du das als das ganze Gehalt angesehen hast bist du wohl Standard oder Falter Leser...
Bearbeitet von: "Der_Prophet" 12. Mär 2018
JohnBondvor 37 m

Also wenn ich Fake-News krakeele sollte ich auch zu rudimentärer Recherche …Also wenn ich Fake-News krakeele sollte ich auch zu rudimentärer Recherche fähig sein. Am Bild steht "Rechnungshof", deshalb Google: "Rechnungshof Einkommen", man öffne den dort ersichtlichen Bericht (2017) lade die 10 MB Daten und suche "Österreichischer Rundfunk" dann sieht man auf Seite 217 rechts unten in der Tabelle den Bruttowert der Mitarbeiter im Durchschnitt. Dieser ist 82.000 p.a dividiert durch 14 =5,850€ pro Monat.und die Differenz von 20€ beim anderen Durchschnitt: mach dich nicht Lächerlich das ändert NICHTS an der Aussage.Würd ich von meinem gegenüber so niederträchtig denken wie du würd ich jetzt sagen: Fake Recherche zur Stimmungsmache. Ps. die "geleakten" Beträge waren der Fixteil ohne jegliche Zulage. Wenn du das als das ganze Gehalt angesehen hast bist du wohl Standard oder Falter Leser...


Danke für die Quelle.
So wie ich die Stelle im Rechnungshofbericht nicht gefunden habe (Ich habe nur nach ORF und nicht nach der Langform gesucht) hast du übersehen, dass sich Brutto und Netto nur ca. 30€ unterscheiden. Brutto zu Brutto sind es allerdings schon 400€.
Die ORF-Bezüge sind in der Tat ziemlich hoch, hätte ich nicht erwartet. Für den Vorwurf möchte ich mich entschuldigen, die ORF-Beträge erschienen mir unplausibel und die von mir überprüfte zweite Zahl ist lt. Statistik Austria einfach falsch:
statistik.at/web…tml

Edit: Anzumerken ist allerdings schon noch, dass es sich im einen Fall um VZÄ-Werte handelt, und im anderen Fall um echte Einkommen. Die ORF-Mitarbeiter verdienen also praktisch schon weniger, womit die Zahlen zumindest nicht ohne Anmerkung vergleichbar sind.
Am Ehesten müssten wir also die knapp 45k Brutto von Vollzeitangestellten zum Vergleich heranziehen. Damit fällt der Vergleich schon nicht mehr so gravierend (aber immer noch heftig) aus.

Lesen tu ich übrigens einige Tageszeitungen (nicht nur aus Ö), ja der Standard ist auch darunter.
Bearbeitet von: "Thalon" 12. Mär 2018
Rundfunkgebühr: Dänemark beschließt Abschaffung (16.03.2018)

kurier.at/kul…823
GelöschterUser442909. März

icecold. ein unabhängig finanzierter orf ist wichtig, wenn man nicht nur …icecold. ein unabhängig finanzierter orf ist wichtig, wenn man nicht nur von medien wie krone, heute und österreich informiert werden will.


In Deutschland sind die öffentlich rechtlichen 0,0 unabhängig... Schlimm was man dort für die Zwangshaushaltsabgabe geboten bekommt. Man muss sich nur anschauen was der Kinderkanal über Flüchtlinge sendet...
Aber klar, in Österreich ist es bestimmt komplett anders
Bearbeitet von: "mailbot" 16. Mär 2018
Es gibt auch eine Facebook-Seite, ich habe sie auch im Beitrag ergänzt:

facebook.com/ORF…en/

sie dürfte mit 16 Followern aber nicht sonderlich bekannt sein

Das ORF Volksbegehren hat nach einer Woche nun 32000 Unterschriften bekommen, im Vergleich zu den 500.000 beim Rauchervolksbegehren verschwindend gering - man sieht, was mediale Unterstützung auf der einen Seite und die Nicht-Erwähnung auf der anderen Seite ausmachen.

Vielleicht gelingt es, die Facebook Seite bekannter zu machen und der Sache auf Social Media einen Schub zu geben, wenn schon die klassischen Medien sich scheinbar darin einig sind, über dieses Volksbegehren nicht zu berichten.
john.doe17/03/2018 01:17

Es gibt auch eine Facebook-Seite, ich habe sie auch im Beitrag …Es gibt auch eine Facebook-Seite, ich habe sie auch im Beitrag ergänzt:https://www.facebook.com/ORF.Volksbegehren/sie dürfte mit 16 Followern aber nicht sonderlich bekannt sein Das ORF Volksbegehren hat nach einer Woche nun 32000 Unterschriften bekommen, im Vergleich zu den 500.000 beim Rauchervolksbegehren verschwindend gering - man sieht, was mediale Unterstützung auf der einen Seite und die Nicht-Erwähnung auf der anderen Seite ausmachen. Vielleicht gelingt es, die Facebook Seite bekannter zu machen und der Sache auf Social Media einen Schub zu geben, wenn schon die klassischen Medien sich scheinbar darin einig sind, über dieses Volksbegehren nicht zu berichten.


Das Volksbegehren wurde mehrmals in den Medien erwähnt, so ists ja nicht. Sogar im ORF habens das gebracht.
Man kann es sich natürlich auch schönreden, dass das tatsächliche Bedürfnis nach Rauchfreiheit in der Gastronomie deutlich höher ist als das nach der Abschaffung der Gebühren.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen