Volksbegehren 1200,- Bedingungsloses Grundeinkommen

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eingestellt am 12. NovBearbeitet von:"Erdi"
Es kann ab 18.11 - 25.11.2019 für das bedingungsloses Grundeinkommen von 1200,- unterschrieben werden. Ziel ist es 1.000.000 Unterschriften zu sammeln

Offizielle Homepage
standard.at
heute.at

Was haltet ihr von der Idee bzw. glaubt ihr das es irgendwie durchgeht? Würde nicht nein sagen zu 1200,- nebenbei zu meinem Job ohne eine Bedingung dabei.
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Wer soll es bezahlen? -Die Unternehmen
Und wenn Sie aber den Firmensitz verschieben? -Niemand
Und was wenn der Staat dann noch weniger Steuern und Entwicklungskraft hat? -Dann laufen wir davon!

1200 fürs Nichtstun, anstatt Arbeitslose zur Arbeit zu motivieren und verhelfen oder Bildung zu fördern
-Ganz Österreichs Humor...
24 Kommentare
easy money

und wer bezahlt es?
Mumbai3412/11/2019 16:53

easy money und wer bezahlt es?



Laut offizieller Homepage:
"Jede/r bezahlt – wenn sie/er in irgendeiner Form Geld ausgibt, einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von 0,94% (bei € 100.- sind das € 0,94.-) an die Gemeinschaft = alle in Österreich lebenden Menschen! Wenn jemand sein gesamtes BGE von € 1200.- im Monat ausgibt, zahlt er dafür an die Gemeinschaft einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 11.- Wenn jemand im Monat € 10.000.- ausgibt, zahlt er einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 90.- an die Gemeinschaft. Damit ist nicht nur das BGE locker finanzierbar, sondern es bleibt auch viel Geld für sehr nützliche Dinge übrig (Bildung, Gesundheit, Infrastruktur usw.), die der Allgemeinheit zu Gute kommen."
Erdi12/11/2019 16:57

Laut offizieller Homepage: "Jede/r bezahlt – wenn sie/er in irgendeiner F …Laut offizieller Homepage: "Jede/r bezahlt – wenn sie/er in irgendeiner Form Geld ausgibt, einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von 0,94% (bei € 100.- sind das € 0,94.-) an die Gemeinschaft = alle in Österreich lebenden Menschen! Wenn jemand sein gesamtes BGE von € 1200.- im Monat ausgibt, zahlt er dafür an die Gemeinschaft einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 11.- Wenn jemand im Monat € 10.000.- ausgibt, zahlt er einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 90.- an die Gemeinschaft. Damit ist nicht nur das BGE locker finanzierbar, sondern es bleibt auch viel Geld für sehr nützliche Dinge übrig (Bildung, Gesundheit, Infrastruktur usw.), die der Allgemeinheit zu Gute kommen."


So locker finanzierbar wie auf der Homepage beschrieben? Glaub ich eher weniger.

Bei 1200€ pro Monat für jeden Bürger wären wir bei Ausgaben von etwa 126 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind etwas unter 30% des österreichischen BIP. Die wollen also 30% des gesamten BIPs in Form eines Grundeinkommens ausgeben? Damit danach das Gesundheitswesen, Infrastruktur und Gerichte zusperren müssen?

Wir sind jetzt schon bei einer Stastsquote von 52%. Noch mehr Abgaben an den Staat um das Grundeinkommen zu finanzieren ist also auch nicht drin. Ich glaube eines der skandinavischen Länder hat mal versucht die Staatsquote auf 65% zu steigern und die hats damit komplett zerrissen. Also nein, ein Grundeinkommen ist meiner Meinung nach (leider) absolut nicht finanzierbar.

Grade aus Spaß nachgerechnet: bei einer Steuer von 0,94% für das Grundeinkommen müssten die Österreicher pro Jahr 14 Billionen Euro umsetzen um diese für ein Jahr finanzieren können Warn die beim erstllen bissl angsoffen?!
Bearbeitet von: "Fridoo" 12. November
Bekommt das dann jeder der in Österreich lebt oder nur Österreicher, sonst wandern ja alle EU-Burger ein?
Markus12/11/2019 18:01

Bekommt das dann jeder der in Österreich lebt oder nur Österreicher, sonst …Bekommt das dann jeder der in Österreich lebt oder nur Österreicher, sonst wandern ja alle EU-Burger ein?


Es sollen erst mal nur alle Österreichischen Staatsbürger kriegen. Es wird aber überlegt auf alle Bürger die in Österreich leben auszuweiten.
Erdi12/11/2019 18:02

Es sollen erst mal nur alle Österreichischen Staatsbürger kriegen. Es wird …Es sollen erst mal nur alle Österreichischen Staatsbürger kriegen. Es wird aber überlegt auf alle Bürger die in Österreich leben auszuweiten.


Danke, für die Antwort

Naja ob das so gute Idee ist, ist eine andere Frage meiner Meinung nach, dann wandert ja jeder aus den restlichen EU Ländern nach Österreich ein, arbeiten vielleicht nichts und schicken dass Geld, in die Heimatländer ohne dass sie etwas in Österreich in das System einzahlen.

Oder liege ich falsch mit meiner Theorie?
Ich glaube auch nicht das es auch in irgendeinerweise durchgeht. Aber wenn der wircklich es schafft 1 Million Unterschriften zu sammeln kann es ja auch vielleicht kommen.
1.200 Euro ZUSÄTZLICH zum Gehalt? Für JEDEN Menschen in Österreich?

Lassen wir die Kinder/Jugendlichen mal außen vor, dann kommen wir auf ca. 6 Millionen "Erwachsene"

Und jetzt werfen wir den Taschenrechner an:

1.200 x 6.000.000 x 12 Monate = 86 Milliarden Euro pro Jahr

Nettosteuereinnahmen des Staates Östeerreich im Jahr 2017: 51 Milliarden Euro
(Quelle: finanz.at/ste…rn/)

Mmmhhh...
Tom9212/11/2019 18:20

Nettosteuereinnahmen des Staates Östeerreich im Jahr 2017: 51 Milliarden …Nettosteuereinnahmen des Staates Östeerreich im Jahr 2017: 51 Milliarden Euro (Quelle: https://www.finanz.at/steuern/)Mmmhhh...



Steuern erhöhen, easy going. Dann geht sich das locker aus!!!!!!
Tom9212/11/2019 18:20

1.200 Euro ZUSÄTZLICH zum Gehalt? Für JEDEN Menschen in Österreich?Lassen w …1.200 Euro ZUSÄTZLICH zum Gehalt? Für JEDEN Menschen in Österreich?Lassen wir die Kinder/Jugendlichen mal außen vor, dann kommen wir auf ca. 6 Millionen "Erwachsene"Und jetzt werfen wir den Taschenrechner an:1.200 x 6.000.000 x 12 Monate = 86 Milliarden Euro pro JahrNettosteuereinnahmen des Staates Östeerreich im Jahr 2017: 51 Milliarden Euro (Quelle: https://www.finanz.at/steuern/)Mmmhhh...



Der Staat hat auch andere Einnahmequellen, als Steuer. Es fällt mir ein z.B. Gewinn aus den Staatlichen Firmen (z.B. ÖBB gehört dem Staat). Auf jeden Fall, hier sind Zahlen zu Gesamteinnahmen und Abgaben, die deutlich höher sind (ca. 188 milliarden pro Jahr)
Wer soll es bezahlen? -Die Unternehmen
Und wenn Sie aber den Firmensitz verschieben? -Niemand
Und was wenn der Staat dann noch weniger Steuern und Entwicklungskraft hat? -Dann laufen wir davon!

1200 fürs Nichtstun, anstatt Arbeitslose zur Arbeit zu motivieren und verhelfen oder Bildung zu fördern
-Ganz Österreichs Humor...
StolzerWiener12/11/2019 19:07

Der Staat hat auch andere Einnahmequellen, als Steuer. Es fällt mir ein …Der Staat hat auch andere Einnahmequellen, als Steuer. Es fällt mir ein z.B. Gewinn aus den Staatlichen Firmen (z.B. ÖBB gehört dem Staat). Auf jeden Fall, hier sind Zahlen zu Gesamteinnahmen und Abgaben, die deutlich höher sind (ca. 188 milliarden pro Jahr)


Gewinn aus der ÖBB?

Bitte sag mir, dass das ironisch gemeint war. Die ÖBB hat noch NIE in ihrer Geschichte einen Gewinn eingefahren.
Um genau zu sein haben sie alleine zwischen 2007-2011 eine MILLIARDE Euro Verlust gemacht.
Quelle: diepresse.com/149…ren
Tom9212/11/2019 22:14

Gewinn aus der ÖBB? Bitte sag mir, dass das ironisch gemeint war. …Gewinn aus der ÖBB? Bitte sag mir, dass das ironisch gemeint war. Die ÖBB hat noch NIE in ihrer Geschichte einen Gewinn eingefahren.Um genau zu sein haben sie alleine zwischen 2007-2011 eine MILLIARDE Euro Verlust gemacht.Quelle: https://www.diepresse.com/1492247/obb-eine-milliarde-verlust-in-vier-jahren



danke für Info, es war nur ein Beispiel eines Staatlichen Unternehmens, nicht konkret ein Beispiel, mit welchen staatlichen Unternehmen der Staat Österreich Gewinne macht
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass wenn Menschen mehr Geld haben. Sie dieses auch wieder ausgeben können. Ich weiß es ist sehr schwammig formuliert usw. aber es würden vielen Menschen helfen.
Verfolge das Thema seit Jahren immer wieder mal, war auch auf Vorträgen. Prinzipiell interessant, FALLS es wirklich in irgendeiner Form umsetzbar sein SOLLTE. Unabhängig von der Machbarkeit fängst dir bei dem Thema einen deftigen emotionalen Gegenwind ein. Ich denke, alternative Lebenswege in Sachen Einkommen werden noch ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte brauchen - wenn es überhaupt jemals dazu kommen sollte. Und Österreich wird mMn. nicht der Vorreiter werden
Ich würde es besser finden, wenn alle älteren Menschen (ab einem bestimmten Alter) eine bedingungslose Grundpension in dieser Höhe bekommen würden (egal was sie vorher gemacht haben), denn in einem sogenannten "Sozialstaat" ist Altersarmut wirklich ein absolutes Unding!
Bearbeitet von: "Mike25b" 13. November
Bevölkerungzahl nach dem Bewschluß des Grundeinkommen : 160 Millionen 2025, 340 Millionen 2030, ...
Wenn 12 mal 1200 Euro pro Jahr für jeden Einwohner ab 18 mit einer Abgabe von 0,94% finanzierbar wäre, dann wäre es theoretisch auch möglich mit der gleichen Abgabe Österreich in einem einstelligen Jahresbereich zu sanieren und den Schuldenstand auf nahezu null zu senken.

Auf heute.at gibt es gerade einen Bericht in dem es in eine ganz andere Richtung geht, nämlich Arbeitslosengeld für Menschen unter 50 Jahren komplett zu streichen, weil dies einige Wirtschaftspolitiker quasi als bedingungsloses Grundeinkommen -wie hier gefordert- sehen.

Aber solange es Menschen gibt, welche täglich um Ihre Existenz kämpfen müssen, das Gesundheitssystem in Richtung zwei Klassen Medizin geht, nicht genug Geld für das Bundesheer vorhanden ist, Geldmangel bei der Bildung existiert, es Obdachlose gibt, die Pensionen nicht gesichert sind usw., solange sollte man weder das eine noch das andere Extrem in Betracht ziehen.
Bearbeitet von: "Preisjäger1" 20. November
Das BGE wie es in dieser Petition gefordert wird ist halt absolut an den Haaren herbeigezogen.
Der Prozentwert der das BGE finanzieren soll hat keine handfeste Berechnung zugrunde - nur weil der liebe Herr ein wenig zu viel Sozialistensuppe geschlürft hat werden erfundene Zahlen nicht plötzlich wahr - hinterfragt diese lächerlichen 0,94% anhand WELCHER Summe denn überhaupt keiner?

Realistisch betrachtet würde ein BGE in dieser Höhe nur unter einem radikalen Systemumbau in kürzester Zeit inkl. Abschaffung sämtlicher Leistungen des Sozialstaates funktionieren - fortan müssen eben SV und Co vom eigenen BGE bezahlt werden.

Einfach nur (fast) jedem Österreicher 1200 Euro mehr pro Monat in die Hand drücken so undurchdacht hat nur die Folge, dass es zu einer Verteuerung des Markts kommt.
Bearbeitet von: "BlackJack" 13. November
BlackJack13/11/2019 16:34

Einfach nur (fast) jedem Österreicher 1200 Euro mehr pro Monat in die Hand …Einfach nur (fast) jedem Österreicher 1200 Euro mehr pro Monat in die Hand drücken so undurchdacht hat nur die Folge, dass es zu einer Verteuerung des Markts kommt.


Absolut! die meisten Österreicher würden das Geld sowieso rein für zusätzliche Konsumzwecke nutzen und damit nicht wirklich "sinnvolles" anstellen. Mit Geld, was einem ohne Aufwand zugeschoben wurde, geht man halt leichtfertiger um als mit Selbstverdientem.
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